Dann schlag’s doch im Wörterbuch nach…“


Mal schnell online nach­schauen oder tat­säch­lich im gedruck­ten Wörter­buch nach­schla­gen – wie hal­ten Sie es mit der Suche nach der richti­gen Schreib­weise? Auch wenn im All­t­ag viel­er Erwach­sen­er das Wörter­buch möglicher­weise längst aus­ge­di­ent hat – für Juli­na Haas, Lehrerin an ein­er Schule in Freiburg, ist das Wörter­buch unverzicht­bar­er Bestandteil des Deutschunter­richts. 

Wir schreiben in mein­er sech­sten Klasse eine Geschichte: „Und achtet auch darauf, wie man die Wörter schreibt! Wenn ihr bei einem Wort unsich­er seid, dann schlagt das Wort doch nach!“ Dabei zeige ich auf die Wörter­büch­er im Regal. Stummes Nick­en. Die Kinder begin­nen mit ihrer Arbeit. Die ersten schreiben schon. Da kommt Paul: „Wie schreibt man nochmal Stern­schnuppe?“ „Schau’s doch im Wörter­buch nach!“, sage ich mit einem Lächeln. „Hab‘ ich schon. Ich find’s nicht. Das ste­ht nicht da drin.“ Er geht zurück an seinen Platz und holt das Wörter­buch, aufgeschla­gen beim Buch­staben <S> – das ist schon mal gut. <Sch>… Vielle­icht nicht ganz so ergiebig. „Paul, was hast du schon in der Grund­schule gel­ernt? /scht/ ist…???“ Erwartungsvoll schaue ich ihn an, mein Lächeln mutiert zu einem stois­chen Grin­sen, dabei ziehe ich ermuti­gend die Augen­brauen hoch. Schweigen. „Ich weiß nicht, Frau Haas!“, ent­geg­net er schließlich. Ich schlage die richtige Seite auf und zeige auf <st>. „Ah so, ja! Jet­zt weiß ich wieder!“ Gemein­sam suchen wir nach dem gefragten Wort. Wir find­en es. Mit dem Fin­ger auf dem Ein­trag läuft Paul an seinen Platz, als ob das Wort aus dem Buch fall­en kön­nte, wenn er es nicht fix­iert. Dann: „Frau Haas, ich kann täglich nicht find­en!“ Dieses Mal kommt er sofort mit dem Buch in der Hand. Ich atme tief durch. Immer­hin merkt Paul, bei welchen Wörtern er unsich­er ist, denke ich. Üben soll­ten wir vielle­icht nur den Umgang mit dem Wörter­buch…

Doch was macht eigentlich ein gutes Wörter­buch für Kinder aus? Am Abend nehme ich das Wörter­buch selb­st noch ein­mal in die Hand. Mir gefall­en vor allem die Abbil­dun­gen, die nicht nur das Nach­schla­gen auflock­ern, son­dern zudem bei manchen Begrif­f­en helfen zu wis­sen, worum es geht. Denn welch­es Kind ken­nt heute schon Narzis­sen? Oder Nelken? Ich blät­tere mich durch das Buch und freue mich, sog­ar sel­ber noch etwas zu ler­nen – wis­sen Sie, was ein Sulky ist?

Sulky
Mit Abbil­dun­gen erk­lärt sich manch­es leichter…
Kom­men­tieren Sie diesen Artikel und bericht­en Sie aus Ihrer eige­nen Unter­richt­sprax­is:
– Bis zu welch­er Klassen­stufe set­zen Sie Wörter­büch­er in Ihrem Unter­richt ein?
– Benöti­gen Sie zusät­zlich­es Unter­richts­ma­te­r­i­al speziell zur Wörter­buchar­beit?
– Wür­den Sie zudem auch dig­i­tale Ange­bote in Ihrer Klasse ein­set­zen?
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ist Lehrerin und arbeitet seit 5 Jahren an einer Schule in Freiburg. Ihre Schülerinnen und Schüler kommen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und unter unterschiedlichen Lernbedingungen in den Deutschunterricht, so dass die Frage nach Differenzierung täglich auftritt.

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28 Kommentare zu “Dann schlag’s doch im Wörterbuch nach…“”

  1. Sandra Weiß-Hey

    Wir arbeit­en in den Fremd­sprachen und natür­lich im Deutschunter­richt und auch beson­ders in unseren Vor­bere­itungsklassen (DaZ) mit Wörter­büch­ern, auch wenn — wie bere­its oben beschrieben — Wörter­BÜCH­ER weniger im All­t­ag der Schüler benutzt wer­den. Für Über­set­zun­gen gibt es ein­schlägige Apps und Inter­net­seit­en, bei welchen die Schüler aber oft auch erst durch ein­schlägige Übun­gen den ganzen Nutzen erfahren. Wir wer­den auf jeden Fall weit­er mit echt­en Wörter­büch­ern als auch dig­i­tal­en Ange­boten arbeit­en. Ange­bote dazu sind sehr willkom­men.

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  2. Sonja Kreidler

    Ich bin Lehrerin an ein­er Haupt- und Realschule in der Nähe von Frank­furt; seit 2 Jahren im Schul­dienst. Derzeit habe ich eine Hauptschulk­lasse 6 in Deutsch und zwei Vor­bere­itungsklassen für Flüchtlinge.
    Gerne würde ich den Fidibus im Unter­richt ein­set­zen. Die let­zten Jahre habe ich von der 5. bis zur 10.Klasse das Wörter­buch im Deutschunter­richt einge­set­zt. Damals war es der Duden, der aber ger­ade für die jün­geren und schwächeren Schüler nicht so sehr geeignet ist. Bei mir durften die Schüler auch ihre Auf­sätze in einem zweit­en Durch­gang mith­il­fe der Wörter­büch­er kor­rigieren. Damit habe ich sehr pos­i­tive Erfahrun­gen gemacht und würde es gerne in der neuen Schule inte­gri­eren. Ich habe ein eigenes Zim­mer in der Schule mit Schränken, in denen ich die Wörter­büch­er gut auf­be­wahren kön­nte.
    Ich habe auch Inter­esse an zusät­zlichem Unter­richts­ma­te­r­i­al zur Wörter­buchar­beit. Dig­i­tale Ange­bote würde ich derzeit nicht ein­set­zen kön­nen, da die Schule lei­der tech­nisch nicht gut aus­ges­tat­tet ist und ich nicht weiß, ob sich das in der näch­sten Zeit so schnell ändert…

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  3. L.Langer

    Wörter­büch­er set­ze ich von der 5. bis zur 12. Klassen­stufe ein, im Bere­ich der Sekun­darstufe II freilich mit ander­er Zielset­zung und anderem Anspruch: Ste­ht bei den jün­geren Schülern v. a. die Orthografi­eschu­lung im Mit­telpunkt (Sil­ben­tren­nung, Schrei­bung von Fremd­wörtern), so lässt sich das Wörter­buch ab Klasse 10 gewinnbrin­gend zur Aus­druckss­chu­lung ein­set­zen, etwa bei der Suche von Syn­ony­men und Fra­gen der Stilis­tik und Angemessen­heit. Als Nach­schlagew­erk für Zweifels­fälle ste­hen für alle meine Klassen Wörter­büch­er bere­it.
    Mate­ri­alien zur Ori­en­tierung im Wörter­buch für die 5./ 6. Klasse gibt es reich­lich, doch auch für die skizzierten Ein­satzmöglichkeit­en im Bere­ich der 10.–12. Klasse wäre Arbeits­ma­te­r­i­al lohnenswert.

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  4. Sibel Tan

    Unsere Tochter ist in der 4.Klasse und spricht erst seit 5 Jahren deutsch. Daher fehlen ihr oft Wörter, die für andere selb­stver­ständlich sind. Zum Glück liest sie sehr gerne. Ich kön­nte mir gut vorstellen, dass das Fidibus Wörter­buch eine gute Hil­festel­lung für sie wäre. Vie­len Dank Ihnen, für das tolle Lern­ma­te­r­i­al.

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  5. Susanne Paulsen

    Das Wörter­buch gehört in jedem Jahrgang zu ver­schieden­sten Anlässen zum Deutschunter­richt dazu. In Klasse 5 und 6 wird die Benutzung (auch mit­tels Mate­ri­alien speziell zur Wörter­buchar­beit) trainiert und soll dann zunehmend in Eigen­ver­ant­wor­tung im Deutschunter­richt (u.a. Fäch­ern) zur Textpro­duk­tion ver­wen­det wer­den.

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  6. Carolin Klein

    Ich unter­richte Deutsch und Englisch von der 5. bis zur 12. (13.). In Englisch wird ein Wörter­buch ab ein­er bes­timmten Klasse bis zum Abi hin als völ­lig nor­mal ange­se­hen.
    In Deutsch dage­gen ernte ich ungläu­bige Blicke, wenn ich sage, dass ich bes­timmte Wörter­büch­er auch während Tests erlaube. Wörter­buchar­beit spielt in meinem Unter­richt in allen Klassen­stufen eine wichtige Rolle.
    Es wäre hil­fre­ich, wenn es für die ver­schiede­nen Klassen­stufen Arbeits­blät­ter zur Wörter­buchar­beit gäbe. Für die kleinen Klassen wären auch Sta­tio­nen ein gutes Ange­bot, eine eben­so willkommene Abwec­slung wären dig­i­tale Ange­bote zum The­ma “Wörter­buch”.

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  7. Anne-Katrin Hagen

    Mir geht es eben­falls wie Frau Haas. Ich bin generell die erste Ansprech­per­son bei Fra­gen, wie einzelne Wörter geschrieben wer­den. Hier möchte ich die Schüler zu mehr Eigen­ständigkeit brin­gen und ermutige sie, dass Wörter­buch zu benutzen. Lei­der nicht immer mit Erfolg. Daher habe ich mich dazu entsch­ieden, dass Wörter­buch als Medi­um nochmal in ein­er größeren Ein­heit zu behan­deln. Zusät­zlich wird es aber auch im nor­malen Unter­richt immer wieder mit einge­bun­den. Hier­bei han­delt es sich um eine 4. Klasse.
    Aber auch in mein­er 9. Klasse weise ich im Unter­richt immer wieder auf das Wörter­buch hin.

    Ich finde, Wörter­buchar­beit ist immer wichtig, egal ob Grund­schule oder weit­er­führende Schule. Zum einen nutzen die Schüler das Wörter­buch als Medi­um und zum anderen wird die Kom­pe­tenz aus­ge­baut, bei Nichtwissen sich selb­st zu helfen, ohne gle­ich andere zu fra­gen.

    Ich würde mich daher über zusät­zlich­es Mate­r­i­al speziell zur Wörter­buchar­beit in der Grund­schule freuen bzw. Klasse 1–6.
    Auch dig­i­tale Ange­bote wären klasse.

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  8. Frau Kirsche

    – Ich set­ze Wörter­büch­er bis zur 4. Klasse im Unter­richt ein.
    – Zusät­zlich­es Unter­richts­ma­te­r­i­al speziell zur Wörter­buchar­beit würde ich mir wün­schen.
    – Ich wün­sche beson­ders dig­i­tale Ange­bote für den Ein­satz in mein­er Klasse.

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  9. Stefanie Schuldt

    Ich arbeite an ein­er Grund­schule und set­ze Wörter­büch­er bis Klasse 6 ein. Zusät­zlich­es Unter­richts­ma­te­r­i­al zum Wörter­buch ist gut, damit die Wörter­buchar­beit nicht zum stu­pid­en Nach­schla­gen verkommt. Mit dig­i­tal­en Ange­boten zur Wörter­buchar­beit habe ich bish­er noch keine Erfahrun­gen gesam­melt, aber ich kön­nte sie mir gut als Ergänzung zu analo­gen Mate­ri­alien vorstellen (vor allem in den oberen Klassen).

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  10. S. Weiß-Hey

    – Wir set­zen WöBü bis zur zehn­ten Klasse ein. Beson­ders wird die Wörter­buchar­beit aber in den Klassen 5–7 gefördert. Nicht nur im Deutsch- son­dern auch im Fremd­sprache­nun­ter­richt sind diese wichtig. Für unsere Vor­bere­itungsklassen (welche DaZ ler­nen) zieht sich die Wörter­buchar­beit durch alle Altersstufen.

    – Zusät­zlich­es Mate­r­i­al wäre im dig­i­tal­en Bere­ich gut, also dem Fakt geschuldet, dass man die Schüler ein­er­seits an Wörter­büch­er in Buch­form aber auch an den richti­gen Umgang mit dig­i­tal­en Wörter­büch­ern und Über­set­zungs-Apps etc. gewöh­nen möchte, da sie dies in ihrer Freizeit eher nutzen (sollen).

    – Auf jeden Fall wür­den wir dig­i­tale Ange­bote in unseren Klassen nutzen (s.o.)

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  11. Dörthe Melchers

    Unsere Schü­lerIn­nen benutzen Wörter­büch­er von der 5. bis zur 10. Klasse, dann wech­seln sie die Schule. Zunächst arbeit­en wir mit dem Fidibus, anschließend mit dem Duden.
    Die Schü­lerIn­nen bear­beit­en bei. der Arbeit mit dem Wörter­buch auch immer ein paar Seit­en in ihrem Arbeit­sheft und wir greifen auf eigene Arbeits­blät­ter zurück. Diese beziehen sich allerd­ings nicht auf die neue, gelun­gene Auflage des Fidibus. Deshalb stellen die von Ihnen zur Ver­fü­gung gestell­ten Arbeits­blät­ter eine sehr gute Anre­gung zur Weit­er­ar­beit dar.
    Sicher­lich wür­den wir auch auf dig­i­tale Ange­bote zurück­greifen!

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  12. Wörterbuchfreak

    Lei­der kann man nachträglich nichts ändern — in meinem Kom­men­tar oben führte meine Nutzung der spitzen Klam­mern zu einem entstell­ten Text.
    Da stand: F oder Ph, e oder ä, ch oder sch.

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  13. Wörterbuchfreak

    In allen Leis­tungskon­trollen soll ein Rechtschreib­wörter­buch zu Hil­fe genom­men wer­den kön­nen.“ Das ste­ht im Lehrplan RLP.
    In Klasse 5 wieder­hole ich das Alpha­bet (vor­wärts, rück­wärts, alpha­betis­ches Auf­stellen nach Vor- und / oder Nach­na­men, kommt L vor oder nach H — das sitzt nicht bei allen) und bear­beite die Seit­en zum The­ma Wörter­buch­nutzung im Arbeit­sheft zu unserem Deutschbuch.
    Wichtig sind die Strate­gien — wie kön­nte das Wort geschrieben wer­den, wenn mein erster Ver­such zu keinem Ergeb­nis führt? oder , oder , oder etc. Erlch­es Wort / welche Form muss ich nach­schla­gen (Infini­tiv, Sin­gu­lar­form bei Nomen etc.)? Das sind lohnende Übungsstun­den, die neben­bei auch noch Spaß machen, wenn beim Stöbern inter­es­sante Wörter gefun­den wer­den.

    Das ste­ht nicht drin” hört man im Fremd­sprache­nun­ter­richt ja bis zur Ober­stufe.… aber so lange bei Prü­fun­gen auss­chließlich Print-Nach­schlagew­erke zuge­lassen sind, muss man Wörter­buch­nutzung üben.
    Wie man allerd­ings über­haupt Schreibende dazu bringt, ihre eigene Schreib­vari­ante zu hin­ter­fra­gen, bleibt für mich die große Frage. Wer glaubt, dass man schreiben muss, wird es nicht nach­schla­gen.…

    Unter­richts­ma­te­ri­alien kann man immer gebrauchen. 🙂 Dabei sind mir “unab­hängige” Mate­ri­alien, die mit (fast) jedem vorhan­de­nen Wörter­buch bear­beit­et wer­den kön­nen, am lieb­sten. An der Schule ist nicht ein bes­timmtes Werk in ein­er bes­timmten Auflage in Klassen­stärke vorhan­den (nicht ein­mal der Duden), so dass Auf­gaben wie “Auf welch­er Seite find­est du das Bild .….” für mich nicht prak­tik­a­bel sind.

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  14. Tanja Helmeke

    Wörter­büch­er set­ze ich in jed­er Klassen­stufe ein, in den jün­geren Jahrgän­gen wird die Arbeit mit dem Wörter­buch einge­führt, später ste­hen den Schülern Wörter­büch­er als Präsen­bib­lio­thek im Klassen­raum zur Ver­fü­gung.
    Wun­der­bar wäre es, Kopier­vor­la­gen mit ansprechen­den Übun­gen nutzen zu kön­nen. Im Englis­chunter­richt find­en häu­fig auch Online-Wörter­büch­er ergänzend zur Buchver­sion Ver­wen­dung, weshalb ich auch hier an entsprechen­den Anre­gun­gen ifür den Unter­richt nter­essiert wäre.

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  15. Ulrike Niemann

    Das Wörter­buch ist bei mir Bestandteil des Deutschunter­richts an ein­er Hauptschule bis zur Abschlussklasse. Den sicheren Umgang damit zu erler­nen und zu trainieren ist immer wieder Train­ing. Hil­fre­ich wären dif­feren­zierte Arbeits­blät­ter zum direk­ten Ein­satz und Spiele. Toll wären sich­er auch Unter­richts­ma­te­ri­alien, um das Nach­schla­gen auf dem Smart­phone zu üben.

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  16. Christina Rohde

    An unser­er Schule wird auch mit dem Fidibus Wörter­buch gear­beit­et. Zwar mit ein­er älteren Aus­gabe und lei­der reicht der Bestand auch nicht aus, sodass jedes Kind mit einem Buch arbeit­en kann, aber den­noch mag ich dieses Wörter­buch. Es ist über­sichtlich und nicht allzu groß. Ich set­ze es von der 4. bis zur 6. Klasse ein, wobei ich immer wieder merke, dass der Umgang noch unsich­er ist. Deshalb freue ich mich umso mehr über das kosten­lose Mate­r­i­al. Ich habe zusät­zlich auch noch anderes Mate­r­i­al zur Wörter­buchar­beit bestellt und bin ges­pan­nt, ob es damit bess­er wird. Zum The­ma dig­i­tale Ange­bote: man müsste schauen, was es gibt und inwieweit es in den Klassen ein­set­zbar ist. Grund­sät­zlich wäre ich aber nicht abgeneigt, solche Medi­en einzuset­zen.

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    • Veronika Roller
      Veronika Roller

      Wir freuen uns sehr, dass Sie mit unserem Fidibus arbeit­en. Wie wir den zahlre­ichen Kom­mentaren ent­nehmen, ist der Wun­sch nach weit­eren Mate­ri­alien zur Wörter­buchar­beit auf jeden Fall da. Wir sind ger­ade dabei, ein kleines Arbeit­sheft zur Wörter­buchar­beit zu entwick­eln.

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  17. Harald Stahl

    Was macht ein gutes Wörter­buch aus?
    In Zeit­en, in denen wir mit einem steigen­den Anteil von Kindern zu tun haben, die nicht deutschsprachig aufgewach­sen sind, sollte ein gutes Wörter­buch zwei Grund­vo­raus­set­zun­gen erfüllen:
    1.) Es sollte Erk­lärun­gen zur Wortbe­deu­tung anführen
    2.) Es sollte in einem leicht les­baren Schrift­bild gedruckt sein.
    Lei­der trifft bei Fidibus keines der bei­den Merk­male dazu. Deshalb brin­gen mir alle anderen Vorteile des Wörter­buch­es nichts

    Antworten
    • Veronika Roller
      Veronika Roller

      Vie­len Dank für Ihre Anre­gun­gen.
      Wir haben uns dazu entschlossen, nicht zu allen Stich­worten Worterk­lärun­gen anzuführen, da wir für die Schü­lerin­nen und Schüler ein eher han­dlich­es und über­sichtlich­es Wörter­buch entwick­eln woll­ten.
      Wir bedauern aber sehr, dass Sie das Schrift­bild als schw­er les­bar ein­schätzen. Wie kommt das?
      Hier hät­ten wir gerne noch eine weit­ere Rück­mel­dung von Ihnen.

      Antworten
  18. A. Becker

    Ich arbeite mit größeren Schü­lerIN­NEn, ab der 11.Klasse und ich bin immer wieder mal erstaunt, wie wenig geübt das Nach­schla­gen bei eini­gen noch ist. Jet­zt ist mein Sohn in der fün­ften Klasse und ich hoffe sehr, dass bei ihm möglichst lange ECHTE Büch­er bere­it­ste­hen, in denen man nach­schla­gen (lernt)/darf!
    Schließlich dür­fen meine Schü­lerIN­Nen auch im Abitur den Duden benutzen, ohne Üben wis­sen sie aber manch­mal nicht viel damit anz­u­fan­gen ????

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  19. Manuela Klaedtke

    Der Artikel hat mir so richtig aus dem Herzen gesprochen. Auch ich set­ze das gute “alte” Wörter­buch ein.
    Viele Eltern haben zu Hause gar keins mehr. Meine Schüler kaufen in Klasse 5 ein Wörter­buch und ich nutze es mit ihnen bis zur 10. Klasse.

    Ich set­ze Wörter­büch­er in jed­er Klassen­stufe (5–10) ein.
    Zusät­zlich­es Mate­r­i­al ist immer nüt­zlich.
    Dig­i­tale Ange­bote habe ich noch nicht genutzt, würde sie aber ein­set­zen.

    Antworten
  20. Sehr geehrte Frau Juli­na Haas,
    vie­len Dank für diese Ausar­beitung. Ger­ade heute habe ich Förderun­ter­richt gegeben, dabei ging es um Rechtschrei­bung (Unter­schei­dung v, f und ph). Hier waren die Schüler mit dem Wort “Vet­ter” kon­fron­tiert und fragten nach der Bedeu­tung. Aals ich das Wörter­buch ein­set­zte, wurde den Schü­lerIn­nen deut­lich, dass es für dieses Wort auch ein weit­eres gibt und wir disku­tierten.

    An dieser Stelle und weit­eren finde ich das Nach­schla­gen in einem Wörter­buch sehr sin­nvoll — in der Ober­stufe lasse ich gerne auch im Inter­net suchen — doch ger­ade im Förder-Unter­richt beziehungsweise in der Sekun­darstufe I halte ich die Arbeit mit einem Wörter­buch als eine Grund­kom­pe­tenz für äußerst wichtig — da die Schüler in Klasse­nar­beit­en und später auch während der Klausuren auf ein Wörter­buch angewiesen sind und dieses schnell und sich­er zu Rate ziehen kön­nen müssen.
    Hier ist es hil­fre­ich, dass auch die Bedeu­tung und nicht nur die Rechtschrei­bung in vie­len Fällen ermit­telt wer­den kann.

    Wörter­buch-Arbeit ist aus mein­er Sicht uner­lässlich — u.a. weil zudem weit­ere Kom­pe­ten­zen eingeübt wer­den, die die Schü­lerIn­nen auch im späteren Leben immer wieder benöti­gen und anwen­den müssen.

    Mit fre­undlichen Grüßen
    Fr. .Schoett

    Antworten
  21. Jana Stöckeler

    Ich unter­richte DaF an ein­er Hochschule in der Tschechis­chen Repub­lik (Deutschlehreraus­bil­dung, Niveau (A2)/B1-C1). Fra­gen zum Wortschatz treten bei uns täglich (mehrfach) auf. Ich ver­suche, den Studieren­den die Vorzüge ein­sprachiger Wörter­büch­er (Papier­form oder online) immer wieder zu verdeut­lichen, allzu oft nutzen sie aber doch zweis­prachige Online-Wörter­büch­er (“Weil es schneller geht.”). Dig­i­tale Ange­bote, v.a. kosten­lose, sind für uns opti­mal.

    Antworten
  22. Leroy-Müller, Mélanie

    Die Arbeits­blät­ter sind sehr gut gemacht und wer­den mir & meinen Schülern garantiert Spaß machen!

    Ich set­ze Arbeit mit dem Wörter­buch in den Klassen 5, 6 & 7 ein.
    Ab der Klasse 8 ste­hen immer Wörter­büch­er zur Ver­fü­gung der Schüler für Klasse­nar­beit­en.
    Ich würde natür­lich auf zusät­zlich­es Unter­richts­ma­te­r­i­al speziell zur Wörter­buchar­beit freuen! Allerd­ings weniger in dig­i­taler Form, da ich weit­er­hin ana­log lieber arbeite.

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  23. Ich empfinde die Arbeit mit dem Wörter­buch auch nach wie vor als sehr wichtig. Ich habe fest­gestellt, dass viele mein­er Schüler bei der Suche nach Begrif­f­en in Wörter­büch­ern oder Lexi­ka einige Prob­leme haben. Teil­weise müssen selb­st Mit­tel­stufen­schüler sich nochmal leise das Alfa­bet auf­sagen, um über­haupt mit den Nach­schlagew­erken arbeit­en zu kön­nen. Beson­ders im Hin­blick auf ein späteres Studi­um, bei dem man immer wieder Fachter­mi­ni in Büch­ern nach­schla­gen muss, weil man sie im Inter­net nur zu unge­nau oder ein­fach unzure­ichend erk­lärt find­et, erscheint mir die Wörter­buchar­beit eine wichtige Kom­pe­tenz.

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  24. Hal­lo,
    da Wörter­büch­er zu den weni­gen Mate­ri­alien gehören, die auch bei Prü­fun­gen bis hin zum Abi ver­wen­det wer­den dür­fen, ver­suche ich — bis in die Ober­stufe hinein — immer wieder die Arbeit mit dem Wörter­buch aufzu­greifen und zu trainieren. Über dig­i­tale Ange­bote würde ich mich sehr freuen, ins­beson­dere Apps fände ich dies­bezüglich sehr inter­es­sant, da die Schüler dann sehr ein­fach ange­sprochen und motiviert wer­den kön­nten… Ich bin ges­pan­nt, ob es dem­nächst enr­sprechende Ange­bote gibt!

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