Lesetipp: Josephine Angelini “Göttlich verdammt”


Griechis­che Mytholo­gie – das ist eine Bin­sen­weisheit – zählt nicht unbe­d­ingt zu den Spitzen­the­men, die Pubertierende hin­ter dem Ofen her­vor­lock­en.

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Cov­er „Göt­tlich ver­dammt”

Um so schön­er ist aber, dass es die Trilo­gie von Josephine Angeli­ni gibt, die genau das schafft, indem sie Zitate der Ilias-Geschichte um Hele­na und Paris an eine amerikanis­che High­school ver­lagert.

Die 16-jährige Helen Hamil­ton und der gle­ichal­trige Lucas Delos erleben die schick­sal­shafte Liebe zweier Men­schen, die eigentlich nicht zueinan­der find­en dür­fen, antike Fehden, die so stark sind, dass sie Kriege aus­lösen und ein göt­tlich­es Erbe, aus welchem es schein­bar kein Entrin­nen gibt. So entste­ht ein Phan­tasiero­man – span­nend und mit viel Gefühl, der viele Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen unwider­stehlich ver­packt und in dem die alten Göt­ter bis heute irgend­wo ihre Intri­gen spin­nen.

Macht nicht nur Lust auf Band 2 und 3, son­dern auch auf die orig­i­nalen griechis­che Sagen.

Josephine Angeli­ni: Göt­tlich ver­dammt
Dressler Ver­lag
ISBN: 978–3-791–52625-6, 19,95 €
ab 14 Jahre

Foto: Dressler Ver­lag

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Grit Kleindienst

arbeitet als Marketingmanagerin im Ernst Klett Verlag.

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