Zwischen uns die Mauer — Zeitgeschichte hautnah


Wo waren Sie am 9. Novem­ber 1989? Die Frage wür­den Kat­ja und Markus, die Helden dieser Geschichte, am lieb­sten so beant­worten: „Zusam­men und glück­lich!“ Doch zwis­chen ihrer Liebe und Zukun­ft stand etwas bis dahin Unüber­wind­bares: die Berlin­er Mauer.

Die DDR ver­bot ihrem Volk den Weg zu den Men­schen des anderen Staates, der doch diesel­ben Wurzeln hat­te. Ein Szenario, das sich die Jugendlichen heute nur schw­er vorstellen kön­nen. Denn nach 25 Jahren sind die äußeren Zeichen der Teilung ver­schwun­den und höch­stens in Museen zu besichti­gen. Um die poli­tis­che Sit­u­a­tion, aber auch die ganz nor­malen All­t­ags­geschehnisse der getren­nten deutschen Staat­en nachvol­lziehbar zu machen, helfen reale Geschicht­en, die unter­halt­sam, aber auch emo­tion­al davon erzählen. Für ihre Töchter hat Kat­ja Hilde­brand ihre eigene Geschichte mit Markus aus dem Osten aufgeschrieben – vom ersten Ver­liebt­sein 1984 bis über das glück­liche Wieder­se­hen 1989 hin­aus. Das Jugend­buch Zwis­chen uns die Mauer ist in unser­er Rei­he Taschen­bücherei. Texte & Mate­ri­alien erschienen.

dser_Mauer_BN262719_150824
Cov­er “Zwis­chen uns die Mauer”

Zum Inhalt

Als die sechzehn­jährige Kat­ja mit ein­er Jugend­gruppe Mitte der achtziger Jahre nach West­ber­lin fährt, ist auch ein Besuch bei Jugendlichen im Ost­teil der Stadt geplant. Schon bei ihrer ersten Begeg­nung fühlt sie sich zum „leicht rebel­lis­chen“ Markus hinge­zo­gen. Nur ein paar Tage reichen aus, um daraus eine wach­sende Liebe wer­den zu lassen. Doch natür­lich muss Kat­ja zurück, weit weg in die west­deutsche Prov­inz. Was ihnen bleibt, sind Gedanken über mögliche Fluchtver­suche und lei­den­schaftliche Briefe, die Markus mit einem Regen­bo­gen als Zeichen der Hoff­nung schmückt. Doch auch wenn sie sich in den fol­gen­den Monat­en regelmäßig, allen Wider­stän­den zum Trotz, tre­f­fen, hält let­ztlich ihre Liebe der Zer­reißprobe nicht stand. Die Mauer ste­ht zwis­chen ihnen als Hin­der­nis, das Briefe allein nicht über­winden. Jed­er muss sein Leben jen­seits der Gren­ze mit allen Kon­se­quen­zen weit­er­leben. Unter der wach­senden Ent­frem­dung lei­den bei­de und sind umso hoff­nungsvoller, als die geschichtlichen Ereignisse um den Fall der DDR ihren Traum vom Zusam­men­leben schließlich wahr wer­den lassen. Eine bewe­gende Geschichte zweier „deutsch-deutsch­er Königskinder“, in die die Autorin immer auch geschichtliche Ereignisse ein­flicht.

Kosten­los­er Lek­türekom­men­tar zum Down­load:

print
Antje Biedermann

liest leidenschaftlich gern Bücher und ist Gründungsmitglied dieses Blogs.

alle Beiträge von Antje Biedermann
Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Archiv