„Dann schlag’s doch im Wörterbuch nach…“


Mal schnell online nachschauen oder tatsächlich im gedruckten Wörterbuch nachschlagen – wie halten Sie es mit der Suche nach der richtigen Schreibweise? Auch wenn im Alltag vieler Erwachsener das Wörterbuch möglicherweise längst ausgedient hat – für Julina Haas, Lehrerin an einer Schule in Freiburg, ist das Wörterbuch unverzichtbarer Bestandteil des Deutschunterrichts. 

Wir schreiben in meiner sechsten Klasse eine Geschichte: „Und achtet auch darauf, wie man die Wörter schreibt! Wenn ihr bei einem Wort unsicher seid, dann schlagt das Wort doch nach!“ Dabei zeige ich auf die Wörterbücher im Regal. Stummes Nicken. Die Kinder beginnen mit ihrer Arbeit. Die ersten schreiben schon. Da kommt Paul: „Wie schreibt man nochmal Sternschnuppe?“ „Schau’s doch im Wörterbuch nach!“, sage ich mit einem Lächeln. „Hab‘ ich schon. Ich find’s nicht. Das steht nicht da drin.“ Er geht zurück an seinen Platz und holt das Wörterbuch, aufgeschlagen beim Buchstaben <S> – das ist schon mal gut. <Sch>… Vielleicht nicht ganz so ergiebig. „Paul, was hast du schon in der Grundschule gelernt? /scht/ ist…???“ Erwartungsvoll schaue ich ihn an, mein Lächeln mutiert zu einem stoischen Grinsen, dabei ziehe ich ermutigend die Augenbrauen hoch. Schweigen. „Ich weiß nicht, Frau Haas!“, entgegnet er schließlich. Ich schlage die richtige Seite auf und zeige auf <st>. „Ah so, ja! Jetzt weiß ich wieder!“ Gemeinsam suchen wir nach dem gefragten Wort. Wir finden es. Mit dem Finger auf dem Eintrag läuft Paul an seinen Platz, als ob das Wort aus dem Buch fallen könnte, wenn er es nicht fixiert. Dann: „Frau Haas, ich kann täglich nicht finden!“ Dieses Mal kommt er sofort mit dem Buch in der Hand. Ich atme tief durch. Immerhin merkt Paul, bei welchen Wörtern er unsicher ist, denke ich. Üben sollten wir vielleicht nur den Umgang mit dem Wörterbuch…

Doch was macht eigentlich ein gutes Wörterbuch für Kinder aus? Am Abend nehme ich das Wörterbuch selbst noch einmal in die Hand. Mir gefallen vor allem die Abbildungen, die nicht nur das Nachschlagen auflockern, sondern zudem bei manchen Begriffen helfen zu wissen, worum es geht. Denn welches Kind kennt heute schon Narzissen? Oder Nelken? Ich blättere mich durch das Buch und freue mich, sogar selber noch etwas zu lernen – wissen Sie, was ein Sulky ist?

Sulky
Mit Abbildungen erklärt sich manches leichter…
Kommentieren Sie diesen Artikel und berichten Sie aus Ihrer eigenen Unterrichtspraxis:
– Bis zu welcher Klassenstufe setzen Sie Wörterbücher in Ihrem Unterricht ein?
– Benötigen Sie zusätzliches Unterrichtsmaterial speziell zur Wörterbucharbeit?
– Würden Sie zudem auch digitale Angebote in Ihrer Klasse einsetzen?
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ist Lehrerin und arbeitet seit 5 Jahren an einer Schule in Freiburg. Ihre Schülerinnen und Schüler kommen mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und unter unterschiedlichen Lernbedingungen in den Deutschunterricht, so dass die Frage nach Differenzierung täglich auftritt.

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28 Kommentare zu “„Dann schlag’s doch im Wörterbuch nach…“”

  1. Sandra Weiß-Hey

    Wir arbeiten in den Fremdsprachen und natürlich im Deutschunterricht und auch besonders in unseren Vorbereitungsklassen (DaZ) mit Wörterbüchern, auch wenn – wie bereits oben beschrieben – WörterBÜCHER weniger im Alltag der Schüler benutzt werden. Für Übersetzungen gibt es einschlägige Apps und Internetseiten, bei welchen die Schüler aber oft auch erst durch einschlägige Übungen den ganzen Nutzen erfahren. Wir werden auf jeden Fall weiter mit echten Wörterbüchern als auch digitalen Angeboten arbeiten. Angebote dazu sind sehr willkommen.

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  2. Sonja Kreidler

    Ich bin Lehrerin an einer Haupt- und Realschule in der Nähe von Frankfurt; seit 2 Jahren im Schuldienst. Derzeit habe ich eine Hauptschulklasse 6 in Deutsch und zwei Vorbereitungsklassen für Flüchtlinge.
    Gerne würde ich den Fidibus im Unterricht einsetzen. Die letzten Jahre habe ich von der 5. bis zur 10.Klasse das Wörterbuch im Deutschunterricht eingesetzt. Damals war es der Duden, der aber gerade für die jüngeren und schwächeren Schüler nicht so sehr geeignet ist. Bei mir durften die Schüler auch ihre Aufsätze in einem zweiten Durchgang mithilfe der Wörterbücher korrigieren. Damit habe ich sehr positive Erfahrungen gemacht und würde es gerne in der neuen Schule integrieren. Ich habe ein eigenes Zimmer in der Schule mit Schränken, in denen ich die Wörterbücher gut aufbewahren könnte.
    Ich habe auch Interesse an zusätzlichem Unterrichtsmaterial zur Wörterbucharbeit. Digitale Angebote würde ich derzeit nicht einsetzen können, da die Schule leider technisch nicht gut ausgestattet ist und ich nicht weiß, ob sich das in der nächsten Zeit so schnell ändert…

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  3. L.Langer

    Wörterbücher setze ich von der 5. bis zur 12. Klassenstufe ein, im Bereich der Sekundarstufe II freilich mit anderer Zielsetzung und anderem Anspruch: Steht bei den jüngeren Schülern v. a. die Orthografieschulung im Mittelpunkt (Silbentrennung, Schreibung von Fremdwörtern), so lässt sich das Wörterbuch ab Klasse 10 gewinnbringend zur Ausdrucksschulung einsetzen, etwa bei der Suche von Synonymen und Fragen der Stilistik und Angemessenheit. Als Nachschlagewerk für Zweifelsfälle stehen für alle meine Klassen Wörterbücher bereit.
    Materialien zur Orientierung im Wörterbuch für die 5./ 6. Klasse gibt es reichlich, doch auch für die skizzierten Einsatzmöglichkeiten im Bereich der 10.-12. Klasse wäre Arbeitsmaterial lohnenswert.

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  4. Sibel Tan

    Unsere Tochter ist in der 4.Klasse und spricht erst seit 5 Jahren deutsch. Daher fehlen ihr oft Wörter, die für andere selbstverständlich sind. Zum Glück liest sie sehr gerne. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Fidibus Wörterbuch eine gute Hilfestellung für sie wäre. Vielen Dank Ihnen, für das tolle Lernmaterial.

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  5. Susanne Paulsen

    Das Wörterbuch gehört in jedem Jahrgang zu verschiedensten Anlässen zum Deutschunterricht dazu. In Klasse 5 und 6 wird die Benutzung (auch mittels Materialien speziell zur Wörterbucharbeit) trainiert und soll dann zunehmend in Eigenverantwortung im Deutschunterricht (u.a. Fächern) zur Textproduktion verwendet werden.

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  6. Carolin Klein

    Ich unterrichte Deutsch und Englisch von der 5. bis zur 12. (13.). In Englisch wird ein Wörterbuch ab einer bestimmten Klasse bis zum Abi hin als völlig normal angesehen.
    In Deutsch dagegen ernte ich ungläubige Blicke, wenn ich sage, dass ich bestimmte Wörterbücher auch während Tests erlaube. Wörterbucharbeit spielt in meinem Unterricht in allen Klassenstufen eine wichtige Rolle.
    Es wäre hilfreich, wenn es für die verschiedenen Klassenstufen Arbeitsblätter zur Wörterbucharbeit gäbe. Für die kleinen Klassen wären auch Stationen ein gutes Angebot, eine ebenso willkommene Abwecslung wären digitale Angebote zum Thema „Wörterbuch“.

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  7. Anne-Katrin Hagen

    Mir geht es ebenfalls wie Frau Haas. Ich bin generell die erste Ansprechperson bei Fragen, wie einzelne Wörter geschrieben werden. Hier möchte ich die Schüler zu mehr Eigenständigkeit bringen und ermutige sie, dass Wörterbuch zu benutzen. Leider nicht immer mit Erfolg. Daher habe ich mich dazu entschieden, dass Wörterbuch als Medium nochmal in einer größeren Einheit zu behandeln. Zusätzlich wird es aber auch im normalen Unterricht immer wieder mit eingebunden. Hierbei handelt es sich um eine 4. Klasse.
    Aber auch in meiner 9. Klasse weise ich im Unterricht immer wieder auf das Wörterbuch hin.

    Ich finde, Wörterbucharbeit ist immer wichtig, egal ob Grundschule oder weiterführende Schule. Zum einen nutzen die Schüler das Wörterbuch als Medium und zum anderen wird die Kompetenz ausgebaut, bei Nichtwissen sich selbst zu helfen, ohne gleich andere zu fragen.

    Ich würde mich daher über zusätzliches Material speziell zur Wörterbucharbeit in der Grundschule freuen bzw. Klasse 1-6.
    Auch digitale Angebote wären klasse.

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  8. Frau Kirsche

    – Ich setze Wörterbücher bis zur 4. Klasse im Unterricht ein.
    – Zusätzliches Unterrichtsmaterial speziell zur Wörterbucharbeit würde ich mir wünschen.
    – Ich wünsche besonders digitale Angebote für den Einsatz in meiner Klasse.

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  9. Stefanie Schuldt

    Ich arbeite an einer Grundschule und setze Wörterbücher bis Klasse 6 ein. Zusätzliches Unterrichtsmaterial zum Wörterbuch ist gut, damit die Wörterbucharbeit nicht zum stupiden Nachschlagen verkommt. Mit digitalen Angeboten zur Wörterbucharbeit habe ich bisher noch keine Erfahrungen gesammelt, aber ich könnte sie mir gut als Ergänzung zu analogen Materialien vorstellen (vor allem in den oberen Klassen).

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  10. S. Weiß-Hey

    – Wir setzen WöBü bis zur zehnten Klasse ein. Besonders wird die Wörterbucharbeit aber in den Klassen 5-7 gefördert. Nicht nur im Deutsch- sondern auch im Fremdsprachenunterricht sind diese wichtig. Für unsere Vorbereitungsklassen (welche DaZ lernen) zieht sich die Wörterbucharbeit durch alle Altersstufen.

    – Zusätzliches Material wäre im digitalen Bereich gut, also dem Fakt geschuldet, dass man die Schüler einerseits an Wörterbücher in Buchform aber auch an den richtigen Umgang mit digitalen Wörterbüchern und Übersetzungs-Apps etc. gewöhnen möchte, da sie dies in ihrer Freizeit eher nutzen (sollen).

    – Auf jeden Fall würden wir digitale Angebote in unseren Klassen nutzen (s.o.)

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  11. Dörthe Melchers

    Unsere SchülerInnen benutzen Wörterbücher von der 5. bis zur 10. Klasse, dann wechseln sie die Schule. Zunächst arbeiten wir mit dem Fidibus, anschließend mit dem Duden.
    Die SchülerInnen bearbeiten bei. der Arbeit mit dem Wörterbuch auch immer ein paar Seiten in ihrem Arbeitsheft und wir greifen auf eigene Arbeitsblätter zurück. Diese beziehen sich allerdings nicht auf die neue, gelungene Auflage des Fidibus. Deshalb stellen die von Ihnen zur Verfügung gestellten Arbeitsblätter eine sehr gute Anregung zur Weiterarbeit dar.
    Sicherlich würden wir auch auf digitale Angebote zurückgreifen!

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  12. Wörterbuchfreak

    Leider kann man nachträglich nichts ändern – in meinem Kommentar oben führte meine Nutzung der spitzen Klammern zu einem entstellten Text.
    Da stand: F oder Ph, e oder ä, ch oder sch.

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  13. Wörterbuchfreak

    „In allen Leistungskontrollen soll ein Rechtschreibwörterbuch zu Hilfe genommen werden können.“ Das steht im Lehrplan RLP.
    In Klasse 5 wiederhole ich das Alphabet (vorwärts, rückwärts, alphabetisches Aufstellen nach Vor- und / oder Nachnamen, kommt L vor oder nach H – das sitzt nicht bei allen) und bearbeite die Seiten zum Thema Wörterbuchnutzung im Arbeitsheft zu unserem Deutschbuch.
    Wichtig sind die Strategien – wie könnte das Wort geschrieben werden, wenn mein erster Versuch zu keinem Ergebnis führt? oder , oder , oder etc. Erlches Wort / welche Form muss ich nachschlagen (Infinitiv, Singularform bei Nomen etc.)? Das sind lohnende Übungsstunden, die nebenbei auch noch Spaß machen, wenn beim Stöbern interessante Wörter gefunden werden.

    „Das steht nicht drin“ hört man im Fremdsprachenunterricht ja bis zur Oberstufe…. aber so lange bei Prüfungen ausschließlich Print-Nachschlagewerke zugelassen sind, muss man Wörterbuchnutzung üben.
    Wie man allerdings überhaupt Schreibende dazu bringt, ihre eigene Schreibvariante zu hinterfragen, bleibt für mich die große Frage. Wer glaubt, dass man schreiben muss, wird es nicht nachschlagen….

    Unterrichtsmaterialien kann man immer gebrauchen. 🙂 Dabei sind mir „unabhängige“ Materialien, die mit (fast) jedem vorhandenen Wörterbuch bearbeitet werden können, am liebsten. An der Schule ist nicht ein bestimmtes Werk in einer bestimmten Auflage in Klassenstärke vorhanden (nicht einmal der Duden), so dass Aufgaben wie „Auf welcher Seite findest du das Bild …..“ für mich nicht praktikabel sind.

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  14. Tanja Helmeke

    Wörterbücher setze ich in jeder Klassenstufe ein, in den jüngeren Jahrgängen wird die Arbeit mit dem Wörterbuch eingeführt, später stehen den Schülern Wörterbücher als Präsenbibliothek im Klassenraum zur Verfügung.
    Wunderbar wäre es, Kopiervorlagen mit ansprechenden Übungen nutzen zu können. Im Englischunterricht finden häufig auch Online-Wörterbücher ergänzend zur Buchversion Verwendung, weshalb ich auch hier an entsprechenden Anregungen ifür den Unterricht nteressiert wäre.

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  15. Ulrike Niemann

    Das Wörterbuch ist bei mir Bestandteil des Deutschunterrichts an einer Hauptschule bis zur Abschlussklasse. Den sicheren Umgang damit zu erlernen und zu trainieren ist immer wieder Training. Hilfreich wären differenzierte Arbeitsblätter zum direkten Einsatz und Spiele. Toll wären sicher auch Unterrichtsmaterialien, um das Nachschlagen auf dem Smartphone zu üben.

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  16. Christina Rohde

    An unserer Schule wird auch mit dem Fidibus Wörterbuch gearbeitet. Zwar mit einer älteren Ausgabe und leider reicht der Bestand auch nicht aus, sodass jedes Kind mit einem Buch arbeiten kann, aber dennoch mag ich dieses Wörterbuch. Es ist übersichtlich und nicht allzu groß. Ich setze es von der 4. bis zur 6. Klasse ein, wobei ich immer wieder merke, dass der Umgang noch unsicher ist. Deshalb freue ich mich umso mehr über das kostenlose Material. Ich habe zusätzlich auch noch anderes Material zur Wörterbucharbeit bestellt und bin gespannt, ob es damit besser wird. Zum Thema digitale Angebote: man müsste schauen, was es gibt und inwieweit es in den Klassen einsetzbar ist. Grundsätzlich wäre ich aber nicht abgeneigt, solche Medien einzusetzen.

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    • Veronika Roller
      Veronika Roller

      Wir freuen uns sehr, dass Sie mit unserem Fidibus arbeiten. Wie wir den zahlreichen Kommentaren entnehmen, ist der Wunsch nach weiteren Materialien zur Wörterbucharbeit auf jeden Fall da. Wir sind gerade dabei, ein kleines Arbeitsheft zur Wörterbucharbeit zu entwickeln.

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  17. Harald Stahl

    Was macht ein gutes Wörterbuch aus?
    In Zeiten, in denen wir mit einem steigenden Anteil von Kindern zu tun haben, die nicht deutschsprachig aufgewachsen sind, sollte ein gutes Wörterbuch zwei Grundvoraussetzungen erfüllen:
    1.) Es sollte Erklärungen zur Wortbedeutung anführen
    2.) Es sollte in einem leicht lesbaren Schriftbild gedruckt sein.
    Leider trifft bei Fidibus keines der beiden Merkmale dazu. Deshalb bringen mir alle anderen Vorteile des Wörterbuches nichts

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    • Veronika Roller
      Veronika Roller

      Vielen Dank für Ihre Anregungen.
      Wir haben uns dazu entschlossen, nicht zu allen Stichworten Worterklärungen anzuführen, da wir für die Schülerinnen und Schüler ein eher handliches und übersichtliches Wörterbuch entwickeln wollten.
      Wir bedauern aber sehr, dass Sie das Schriftbild als schwer lesbar einschätzen. Wie kommt das?
      Hier hätten wir gerne noch eine weitere Rückmeldung von Ihnen.

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  18. A. Becker

    Ich arbeite mit größeren SchülerINNEn, ab der 11.Klasse und ich bin immer wieder mal erstaunt, wie wenig geübt das Nachschlagen bei einigen noch ist. Jetzt ist mein Sohn in der fünften Klasse und ich hoffe sehr, dass bei ihm möglichst lange ECHTE Bücher bereitstehen, in denen man nachschlagen (lernt)/darf!
    Schließlich dürfen meine SchülerINNen auch im Abitur den Duden benutzen, ohne Üben wissen sie aber manchmal nicht viel damit anzufangen ????

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  19. Manuela Klaedtke

    Der Artikel hat mir so richtig aus dem Herzen gesprochen. Auch ich setze das gute „alte“ Wörterbuch ein.
    Viele Eltern haben zu Hause gar keins mehr. Meine Schüler kaufen in Klasse 5 ein Wörterbuch und ich nutze es mit ihnen bis zur 10. Klasse.

    Ich setze Wörterbücher in jeder Klassenstufe (5-10) ein.
    Zusätzliches Material ist immer nützlich.
    Digitale Angebote habe ich noch nicht genutzt, würde sie aber einsetzen.

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  20. Sehr geehrte Frau Julina Haas,
    vielen Dank für diese Ausarbeitung. Gerade heute habe ich Förderunterricht gegeben, dabei ging es um Rechtschreibung (Unterscheidung v, f und ph). Hier waren die Schüler mit dem Wort „Vetter“ konfrontiert und fragten nach der Bedeutung. Aals ich das Wörterbuch einsetzte, wurde den SchülerInnen deutlich, dass es für dieses Wort auch ein weiteres gibt und wir diskutierten.

    An dieser Stelle und weiteren finde ich das Nachschlagen in einem Wörterbuch sehr sinnvoll – in der Oberstufe lasse ich gerne auch im Internet suchen – doch gerade im Förder-Unterricht beziehungsweise in der Sekundarstufe I halte ich die Arbeit mit einem Wörterbuch als eine Grundkompetenz für äußerst wichtig – da die Schüler in Klassenarbeiten und später auch während der Klausuren auf ein Wörterbuch angewiesen sind und dieses schnell und sicher zu Rate ziehen können müssen.
    Hier ist es hilfreich, dass auch die Bedeutung und nicht nur die Rechtschreibung in vielen Fällen ermittelt werden kann.

    Wörterbuch-Arbeit ist aus meiner Sicht unerlässlich – u.a. weil zudem weitere Kompetenzen eingeübt werden, die die SchülerInnen auch im späteren Leben immer wieder benötigen und anwenden müssen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Fr. .Schoett

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  21. Jana Stöckeler

    Ich unterrichte DaF an einer Hochschule in der Tschechischen Republik (Deutschlehrerausbildung, Niveau (A2)/B1-C1). Fragen zum Wortschatz treten bei uns täglich (mehrfach) auf. Ich versuche, den Studierenden die Vorzüge einsprachiger Wörterbücher (Papierform oder online) immer wieder zu verdeutlichen, allzu oft nutzen sie aber doch zweisprachige Online-Wörterbücher („Weil es schneller geht.“). Digitale Angebote, v.a. kostenlose, sind für uns optimal.

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  22. Leroy-Müller, Mélanie

    Die Arbeitsblätter sind sehr gut gemacht und werden mir & meinen Schülern garantiert Spaß machen!

    Ich setze Arbeit mit dem Wörterbuch in den Klassen 5, 6 & 7 ein.
    Ab der Klasse 8 stehen immer Wörterbücher zur Verfügung der Schüler für Klassenarbeiten.
    Ich würde natürlich auf zusätzliches Unterrichtsmaterial speziell zur Wörterbucharbeit freuen! Allerdings weniger in digitaler Form, da ich weiterhin analog lieber arbeite.

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  23. Ich empfinde die Arbeit mit dem Wörterbuch auch nach wie vor als sehr wichtig. Ich habe festgestellt, dass viele meiner Schüler bei der Suche nach Begriffen in Wörterbüchern oder Lexika einige Probleme haben. Teilweise müssen selbst Mittelstufenschüler sich nochmal leise das Alfabet aufsagen, um überhaupt mit den Nachschlagewerken arbeiten zu können. Besonders im Hinblick auf ein späteres Studium, bei dem man immer wieder Fachtermini in Büchern nachschlagen muss, weil man sie im Internet nur zu ungenau oder einfach unzureichend erklärt findet, erscheint mir die Wörterbucharbeit eine wichtige Kompetenz.

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  24. Hallo,
    da Wörterbücher zu den wenigen Materialien gehören, die auch bei Prüfungen bis hin zum Abi verwendet werden dürfen, versuche ich – bis in die Oberstufe hinein – immer wieder die Arbeit mit dem Wörterbuch aufzugreifen und zu trainieren. Über digitale Angebote würde ich mich sehr freuen, insbesondere Apps fände ich diesbezüglich sehr interessant, da die Schüler dann sehr einfach angesprochen und motiviert werden könnten… Ich bin gespannt, ob es demnächst enrsprechende Angebote gibt!

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