Deutschprüfung? Da fang ich ’nen Tag vorher an zu üben …


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Der Sommer ist da, die Prüfungen sind geschrieben! Kennen Sie ein paar Prüflinge, die besser nicht alles nur auf die Glückskarte gesetzt hätten? Jeder gute Fußballspieler trainiert intensiv, bevor er in ein Finalspiel geht. Auch jede Musikerin probt unzählige Male, bevor sie ein Konzert gibt. Und bei der Deutschprüfung? „Für Deutsch kann man nicht lernen, das ist ein Glücksspiel“, meinen einige und doch lohnt sich das Üben gerade hier, bevor es richtig ernst wird.
Denn oft reicht es eben nicht, die Nase ein paar Tage vorher in den Hefter zu stecken und zu hoffen, dass es schon irgendwie läuft. Selbst wenn der Lernstoff einigermaßen verankert ist, muss sein Besitz in der Klausur an einem völlig unbekannten Text nachgewiesen werden. Und leider fehlen in der Prüfungssituation einfach diese wertvollen 10 Minuten, um verschüttetes Wissen aufzuspüren und die Gedankengänge noch schlüssiger zu formulieren. Deutschprüfungen müssen deshalb gut vorbereitet werden.

Wie sollten Ihre Schülerinnen und Schüler also vorgehen, damit die Prüfung ein Volltreffer werden kann? Schon ein paar kleine Kniffe helfen weiter!

Mittelfristig vorbereiten schafft zeitliche Freiräume

Die beliebte „Vogel-Strauß“-Taktik inklusive des Wartens bis zur allerletzten Minute garantiert leider keine Erfolgserlebnisse, sondern allenfalls Schweißausbrüche im Klassenzimmer. Die Stoffmenge ist bekanntermaßen sehr groß, deshalb braucht es zunächst einen guten Überblick: Welche Pflichtlektüren sollte ich gelesen haben? Welche Themen muss ich beherrschen? Wo fühle ich mich sicher? Wo sind noch Lücken? Mit der ALPEN-Methode können Ihre Schülerinnen und Schüler einen mittelfristiger Zeitplan erstellen – und zwar gleich mit Pufferzeiten, welche die heiße Phase etwas entspannter machen.

Wie funktioniert die Alpenmethode?
Aufgaben aufschreiben: Aufgaben, Aktivitäten und Termine werden in einen Zeitplan eingetragen.
Länge einschätzen: Man schätzt die voraussichtlich benötigte Zeit für jede Aufgabe ein.
Pufferzeit: Man sollte maximal 60 % der täglichen Arbeitszeit verplanen. Die restliche Zeit bleibt für Unvorhergesehenes reserviert.
Entscheidungen: Durch Prioritätensetzen wird der Umfang der Arbeiten beschränkt.
Nachkontrolle: Am Ende einer Arbeitseinheit erstellt man eine Statistik über geplante und tatsächlich erledigte Arbeiten.

Die eigenen Klausuren noch einmal genau unter die Lupe nehmen

Auch die realistische Selbsteinschätzung hilft den Blick zu schärfen. Dazu ist es elementar, sich bereits benotete Klausuren der vergangenen Jahre vorzunehmen und systematisch auszuwerten. Aufbau und Gedankenführung, Ausdruck und Satzbau sind dabei genauso unter die Lupe zu nehmen wie Grammatik und Rechtschreibung. Aus der Gesamtschau ergibt sich ein aufschlussreiches Bild über die persönlichen Fehlerkategorien.

Wie überarbeite ich meine Klausuren richtig?
Die Einordnung der eigenen Fehler in Fehlerkategorien macht deutlich, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen.
Zum kostenlosen Download gibt es „Mein Klausurüberarbeitungsplan“ von deutsch.kompetent.

Noch mehr Hilfestellungen und Gelegenheiten zum systematischen Üben bekommen Ihre Schülerinnen und Schüler hier:
Das Arbeitsheft „Abiturtraining A – Analyse, Interpretation und Erörterung literarischer Texte“ von deutsch.kompetent für Klasse 11-13 hilft, sich langfristig auf die schriftlichen Prüfungen im Fach Deutsch vorzubereiten.

  • Analyse/Interpretation erzählender, lyrischer und dramatischer Texte, Erörterung literarischer Texte
  • Musteraufgaben mit Schreibanleitungen und Beispiellösungen
  • Übungen zur Selbsteinschätzung und alle wichtigen Grundbegriffe
  • Prüfungsseiten zum selbstständigen Üben
  • Tipps und Hilfen rund um das schriftliche Abitur

Hier erfahren Sie mehr.

Die Aufgabenarten Analyse und Erörterung von Sachtexten sowie das materialgestützte Schreiben behandeln wir in unserem Heft „deutsch.kompetent Abiturtraining B: Sachtextanalyse, Erörterung, materialgestütztes Schreiben“.

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Download: Klausurüberarbeitung (PDF) (47.8 KiB)

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