Präsentationen und Tutorials mit Schülern entwickeln


Es gibt im digitalen Universum auch Welten, die von den meisten Schülerinnen und Schülern eher selten vermessen wurden. Welche das sind? Stefan Schneider stellt aktuelle Präsentationssoftwares vor und verrät die wichtigsten Schritte, um damit eigene Videotutorials zu erstellen.

Von Stefan Schneider

Seit 2014 produziert der YouTube-Kanal „Deutsch in Bildern“ (externer Link) Erklärvideos im Screen-Capture-Modus. Im Grund lässt sich dieser Modus in zwei Schritten erklären:

Schritt 1: Zunächst wird mit einer Präsentationssoftware ein Unterrichtsthema systematisch und grafisch bearbeitet.

Schritt 2: Dann gilt es, diese Präsentation mit einem Computer aufzunehmen.

Nur weshalb werden derlei Technologien für den Unterricht so wenig produktiv bemüht? Die Antwort auf diese Frage fällt vielschichtig aus: Zum einen scheitert eine Umsetzung immer noch an der technischen Ausstattung vieler Schulen. Man denke an die Verfügbarkeit eines WLAN-Netzes sowie zuverlässig funktionierende Geräte. Zum anderen hat die Umsetzung aber auch mit der Unsicherheit vieler Kollegen und Kolleginnen zu tun. Hier geht es um Fragen der Aus-und Fortbildung. Dabei sind die oben zitierten Schritte einfach zu realisieren.

Zu Schritt 1

Jenseits der Office-Programme – gemeint ist hier PowerPoint – finden sich spektakuläre und leicht zu lernende Präsentationssoftwares. Die Möglichkeiten reichen von dem Slide- und Zoom-Programm Prezi über die Whiteboard-Animationen von PowToon bis zu dem Mischkonzept von VideoScribe.

Einen knappen Überblick über die aktuellsten und gängigsten Präsentationssoftwares gibt es hier zum Download: Überblick Präsentationssoftwares (PDF)

Die Optionen dieser Programme, die in der Datei skizziert werden, wurden von Deutsch in Bildern ausprobiert. Sie sind aus verschiedenen Gründen empfehlenswert. So handelt es sich um selbstorganisierende Technologien, zudem sind diese Programme über Tutorials auf YouTube schnell erlernbar und in einer Grundversion kostenlos verfügbar. Vor allem aber bieten die Programme spektakuläre Gestaltungsmöglichkeiten für Unterrichtspräsentationen.

Zu Schritt 2

Genauso simpel ist der zweite Schritt. Denn Präsentationen lassen sich auch ohne Kamera an einem Computer in einen Film verwandeln. Wie das geht? Alle Schritte werden in diesem Erklärvideo (externer Link) gezeigt.

Die Medienrevolution eröffnet die Chance, Klassen an verschiedene raffinierte Präsentationsmodi heranzuführen. Warum nicht gemeinsam neugierig sein?
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Dr. Stefan Schneider

Dr. Stefan Schneider ist Lehrer für die Fächer Deutsch und Geschichte am Gymnasium Melle, er unterrichtet hier die Klassen 5 bis 12 und arbeitet als Mittelstufenkoordinator. Zudem ist er als Lehrbeauftragter an der Universität Osnabrück für den Fachbereich Mediendidaktik tätig.

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