Surfen, chatten, gamen … lesen Jungen überhaupt noch?


Die ganze Zeit auf youtube surfen oder online Spiele zocken … haben Jungen Lesefrust oder wo findet das Lesen im Alltag eigentlich noch seinen Platz? Das Leseförderprojekt boys & books nimmt ganz gezielt Jungen in den Blick.

Junge liest in Büchern.
iStockphoto (Willie B. Thomas)

Dass die Lesemotivation bei Jungen geringer ausgeprägt ist als bei Mädchen, scheint seit den PISA-Studien unumstrittten. Doch wie kann man der Leseunlust der Jungen und der damit oft einhergehenden schwächeren Lesekompetenz entgegenwirken? Darüber diskutieren Eltern und Lehrkräfte häufig, bislang zeichnen sich aber keine einfachen „Rezepte“ ab. Fakt ist: Viele Kinder- und Jugendbücher treffen einfach nicht den Geschmack und die Interessen von Jungen.
Genau hier setzt boys & books an, ein Leseförderungsprojekt der Universität zu Köln. boys & books richtet sich an erwachsene Literaturvermittler und bietet Leseempfehlungen für Jungen in den Altersstufen von 6 bis 18 Jahren. Der Fokus liegt auf Lesestoffen, die sich gut als Freizeitlektüre eignen sowie für offene Leseförder-Formate wie beispielsweise Lese-Olympiaden, Lesenächte und anderes. Die Zusammenstellung der Literaturtipps basiert auf empirischen Analysen der Lesegewohnheiten und Lesevorlieben von Kindern und Jugendlichen. Gut sortiert nach Genres wie z.B. Fantasy, Coming of Age oder Graphic Novel, wird die Auswahl durch umfassende Rezensionen erleichtert und durch anregende Hinweise zur Leseförderung ergänzt.

Hier geht es zu den Literaturtipps für Jungen auf boys & books.

Welche Lektüretipps haben Sie, um Jungen für das Lesen zu begeistern? Welche Formen der Leseförderung setzen Sie besonders erfolgreich ein? Berichten Sie uns gern von Ihren Erfahrungen in den Kommentaren.
print

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihr Kommentar erscheint erst nach Freischaltung durch die Redaktion.

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Archiv