„Zwischen den Stühlen“ – das Referendariat als Feuerprobe?


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Einerseits „als halber Lehrer“ vor einer Klasse stehen, andererseits selbst unter Prüfungsdruck leiden und benotet werden – in dieser herausfordernden Situation finden sich angehende Lehrkräfte nach ihrem Studium wieder, lehren und gleichzeitig lernen. Jakob Schmidt, Sohn eines Lehrers, begleitete drei junge Referendare mit der Filmkamera auf ihrem aufregenden und mitunter auch harten Weg zum Lehrerberuf.

Wie fühlt sich der Referendar, dem prophezeit wird, er hätte nach wenigen Monaten wahrscheinlich seine erste schwere Beziehungskrise zu überwinden und ein paar Jahre später die Entwicklung zum Berufszyniker abzuwenden? Wird der Schauspielunterricht mit einem Coach der zierlichen Referendarin tatsächlich dabei helfen, mehr Präsenz und Selbstbewusstsein vor ihrer Grundschulklasse auszustrahlen? Der aus einer Abschlussarbeit an der Filmuniversität Babelsberg entstandene Dokumentarfilm „Zwischen den Stühlen“ wurde vielfach ausgezeichnet und hochgelobt, ja sogar zum Pflichtfilm für angehende Lehrerinnen und Lehrer ausgerufen. Im Prinzip „Fack ju Göhte in echt“, wie die Neue Osnabrücker Zeitung recht treffend schrieb.

„Zwischen den Stühlen“ gibt einen authentischen und humorvollen Einblick in das persönliche Ringen zwischen Idealismus und Pragmatismus, in das Schulsystem mit seinen „systemrelevanten Zahnrädchen“ und wirft gleichzeitig die Frage auf, in welcher Gesellschaft wir zukünftig leben wollen.

Haben Sie Interesse? Hier erfahren Sie mehr zum Film und zu den teilnehmenden Kinos:

https://www.facebook.com/ZwischenDenStuehlen

www.zwischendenstuehlen-film.de

Ein Interview mit dem Regisseur Jakob Schmidt finden Sie hier.

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