„Zwischen den Stühlen“ – das Referendariat als Feuerprobe?


Einerseits „als halber Lehrer“ vor einer Klasse stehen, andererseits selbst unter Prüfungsdruck leiden und benotet werden – in dieser herausfordernden Situation finden sich angehende Lehrkräfte nach ihrem Studium wieder, lehren und gleichzeitig lernen. Jakob Schmidt, Sohn eines Lehrers, begleitete drei junge Referendare mit der Filmkamera auf ihrem aufregenden und mitunter auch harten Weg zum Lehrerberuf.

© weltkino
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Verraten Sie uns dazu einfach bis zum 13.12.2017 Ihre persönlichen 3 besten Tipps für Referendare bzw. Referendarinnen, indem Sie unten das Kommentarfeld nutzen (Ihre Tipps werden von der Redaktion freigeschaltet).

Zum Film: Wie fühlt sich der Referendar, dem prophezeit wird, er hätte nach wenigen Monaten wahrscheinlich seine erste schwere Beziehungskrise zu überwinden und ein paar Jahre später die Entwicklung zum Berufszyniker abzuwenden? Wird der Schauspielunterricht mit einem Coach der zierlichen Referendarin tatsächlich dabei helfen, mehr Präsenz und Selbstbewusstsein vor ihrer Grundschulklasse auszustrahlen? Der aus einer Abschlussarbeit an der Filmuniversität Babelsberg entstandene Dokumentarfilm „Zwischen den Stühlen“ wurde vielfach ausgezeichnet und hochgelobt, ja sogar zum Pflichtfilm für angehende Lehrerinnen und Lehrer ausgerufen. Im Prinzip „Fack ju Göhte in echt“, wie die Neue Osnabrücker Zeitung recht treffend schrieb.
„Zwischen den Stühlen“ gibt einen authentischen und humorvollen Einblick in das persönliche Ringen zwischen Idealismus und Pragmatismus, in das Schulsystem mit seinen „systemrelevanten Zahnrädchen“ und wirft gleichzeitig die Frage auf, in welcher Gesellschaft wir zukünftig leben wollen.

Hier erfahren Sie mehr:

https://www.facebook.com/ZwischenDenStuehlen

www.zwischendenstuehlen-film.de

Ein Interview mit dem Regisseur Jakob Schmidt finden Sie hier.

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53 Kommentare zu “„Zwischen den Stühlen“ – das Referendariat als Feuerprobe?”

  1. Nico Pietschmann

    – ein fröhlicher und positiver Auftritt mit Lächeln, Lachen, Spaß ist unerlässlich für einen guten Unterricht 🙂
    – immer kompromissbereit sein bzw. mit den Schülern besprechen, was gerade gemacht wird und wozu es dient
    – Selbstbewusstsein! Sagt euch jeden Morgen im Spiegel: „Ich schaffe das!“

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  2. 1. Pausen bzw. Auszeiten schaffen, man kann nicht 24 Stunden arbeiten. Auch soziale Kontakte nicht vernachlässigen!

    2. Schnell Kontakt zu den anderen Seminarteilnehmern aufnehmen, denn keiner ist Einzelkämpfer. Gemeinsam macht es gleich viel mehr Spaß und man bekommt so Ratschläge und kann ggf. auch mal seinen Frust ablassen 😉

    3. Humor – nicht alles zu ernst nehmen, auch wenns manchmal schwer fällt. Im Nachhinein betrachtet war alles gar nicht so schlimm 🙂

    Antworten
  3. Ruth Klabunde

    – Zeigen Sie, dass Sie selbstkritisch sind. Lebenslanges Lernen wird erwartet.
    – Zeigen Sie, dass Sie stressresistent sind. Dazu müssen Sie genug schlafen.
    – Zeigen Sie, dass Sie Spaß am neuen Job haben. Lächeln Sie viel.

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  4. Christine

    Bitte überprüfen:
    Mag ich die Altersgruppe, welche ich unterrichten darf?
    Ist der Umgang mit diesen Kindern/jugendlichen für mich ein Privileg?
    Bin ich ernsthaft bereit, mit Kolleg/-innen „gemeinsam“, aber auch „über eine ziemlich lange Zeit“ zu arbeiten?

    Antworten
  5. Stefan Carl

    – ausreichend schlafen (mehr als 7 Stunden pro Nacht)
    – Obst essen
    – Meditation erlernen

    Antworten
  6. 1. Sich nicht verbiegen.
    2. Das Lachen nicht vergessen ?
    3. Man bekommt das wieder, was man auch selbst gibt.

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  7. Jasmin P.

    Meine drei Tipps für das Referendariat:

    – Erledigt alle anstehenden Aufgaben sofort, sonst häufen sich schnell viele zu erledigenden Aufgaben an, die
    zusätzlichen Stress verursachen.
    – nehmt euch kleine Auszeiten – Vernachlässigt eure sozialen Kontakte nicht, pflegt euer Hobby und versucht
    euch zwischendurch etwas zu erholen und zu entspannen.
    – Arbeitet mit Seminarkollegen und den Kollegen in der Schule zusammen – das erspart Arbeit und Stress.

    Antworten
  8. Adriane Frisse

    Seid gegenüber den Schülern ehrlich und zeigt euer wahres Selbst.
    Zu Anfang kann es ein bisschen dauern herauszufinden, was das ist, aber das ist genau der richtige Weg es zu finden.
    Man spürt, welches Verhalten authentisch ist, weil es sich nicht nur richtig anfühlt, sondern auch gut ankommt.
    Das heißt nicht, dass man niemals einen Rat von anderen annehmen sollte, man sollte Vieles zunächst probieren, einiges davon wird man gar nicht in Erwägung ziehen.
    Findet eure Lehrerpersönlichkeit!

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  9. Gabriela Hebert

    1. Einfach offen in den Tag hineinleben.
    2. Empathie haben für die Kleinen / Großen Probleme der Kinder haben
    3. An sich glauben, merken , dass die Kinder einen unglaublich viel zurück geben

    Antworten
  10. 1. Ruhe bewahren
    2. sich gute Unterstützung in Schule und Studienseminar suchen, bei der man auch mal Ref-Frust abladen kann
    3. leider immernoch: darauf achten, was Ausbilder gerne sehen möchten

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  11. Engelland

    Baue zu Schülern und Schülerinnen, welche im Unterricht Schwierigkeiten machen, einen persönlichen Kontakt auf, der nicht aus Sanktionen besteht.
    Lache über deine eigenen Fehler und nehme Angebote der Schüler und Schülerinnen zum Lachen an.
    Vermeide Ironie bis ungefähr zur Klassenstufe 8.

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  12. Sonja Wolf

    Meine drei betsen Tipps für Referendare und Referendarinnen:

    1. Arbeits- und Frei-zeiten klar trennen. Das ist wichtig, damit man auch Feierabend hat.
    2. Dazu auf jeden Fall nicht die privaten Daten (Telefonnummer usw. an Eltern herausgeben, lieber eine Extra-Handykarte besorgen, die man zum Feierabend abschalten kann)
    3. Gespräche mit „schwierigen“ Eltern nicht alleine führen. Holen Sie sich einen Kollegen oder die Schulleitung dazu.

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  13. Jennifer Bodmer

    Meine Tipps für Referendare:
    1) Versucht euch auch mal einen Tag Ruhepause zu gönnen – man kann nicht immer nur arbeiten.
    2) Organisiert euch gut, Organisation ist das A und O.
    3) Tauscht euch mit anderen Referendaren aus, helft euch gegenseitig, vor allem in Stressphasen. Wir arbeiten viel zusammen und tauschen manchmal Stunden aus, wir setzen uns zusammen und planen gemeinsam, das hilft ungemein und man bekommt teilweise neue Impulse, an die man vorher nicht geacht hat.

    Antworten
  14. Carla Muschel

    Meine Tipps:

    Der Druck für Referendare ist hoch, es gelingt nicht immer, was geplant wurde, zusätzlich Prüfungsdruck. Sich zugestehen, dass man nicht perfekt sein kann, das sind auch länger gediente Lehrkräfte nicht – im Grunde kein Mensch. Sich selbst verzeihen können, Fehler nicht zu schwer nehmen, sondern als Gelegenheit zur Weiterentwicklung betrachten.

    Ruhe und Konzentration im Lernraum einfordern, Schüler immer wieder darauf hinweisen zu unterscheiden zwischen Pausen und Unterrichtszeiten, keine Privat-Gespräche, kein essen und trinken während der Unterrichtszeit, lieber stattdessen eine gemeinsame 3- bis 5-Minuten-Pause im Lernraum (bei Doppelstunden).

    Sich immer mal wieder Zeit nehmen für gemeinsame Gespräche im Kollegium, z. B. in der Mittagspause.

    Für länger gediente Lehrkräfte: Als Test etwas Neues lernen (Sprache, Instrument, Sportart…), so dass man am Anfang steht und erlebt, wie schwierig es ist, sich etwas zu behalten oder Bewegungen korrekt auszuführen. Man wird in die Schüler- und Lerner-Rolle versetzt.

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  15. Teresa Berthel

    1. Früh scheitern. Nur aus Fehlern kann man lernen.
    2. Viel hospitieren. Andere Lehrer kochen auch nur mit Wasser.
    3. Nicht alles ausprobieren. Methodenvielfalt ist gut, aber man sollte sich nicht verbiegen.

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  16. Martin Sänger

    1) Perfektionismusansprüche herunterschrauben
    2) Sich genügend Zeit für Privates nehmen
    3) Auch mal was riskieren – aus Fehlern lernt man

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  17. 1. Lassen Sie sich mit ganzem Herzen auf das Referendariat (als Ausbildung und Lern-/Entwicklungschance) ein und entfalten Sie Ihre Begeisterung, Kreativität, Freude und Empathie – für Ihre Fächer, Aufgaben und Schüler/innen (indem Sie z.B. mit Ihren Schülern sprechen, bei Ihren Kollegen hospitieren, Ihren Unterricht auch mithilfe von Schulbuch-Vorlagen planen und Fachliteratur lesen).
    2. Reflektieren Sie Ihre Ressourcen, Fähigkeiten sowie Erfahrungen und nutzen Sie diese.
    3. Nehmen Sie konstruktive Empfehlungen als Geschenk und nicht als Kritik an und setzen Sie diese um – nur so können Sie Ihre Lehrerprofessionalität und Kompetenzen entwickeln.
    Viel Freude und Erfolg in diesem herausfordernden, aber sehr erfüllenden Beruf!

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  18. Nicole Bräsecke

    1. Authentisch bleiben: Schüler merken, wenn man sich verstellt und verbiegt!
    2. Humor behalten: So lässt sich jede Herausforderung meistern! Gilt für Klassen – wie auch Lehrerzimmer!
    3. Für sein Fach ‚brennen‘: Schüler honorieren spürbare Leidenschaft und Begeisterung und lassen sich mitreißen!

    Antworten
  19. Hier drei Tipps an alle Refgenossinnen und -genossen von einer, die grad mitten im Zweiten StEx steckt, also das Gröbste schon hinter sich hat:
    1.) Lieber mal ausgeschlafen improvisieren, als perfekt vorbereitet und total übermüdet vor der Klasse stehn!
    2.) Einfach gestrickte Stunden laufen besser.
    3.) Boxtraining oder Kampfsport helfen enorm dabei, eventuellen Fachleiterfrust umweltschonend abzubauen.

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  20. Désirée Reif

    Ich rate alle Referendare und Referendarinnen, dass sie sich gut für den Unterricht vorbereiten. Sie sollen streng und kosequent sein. Die Wünsche der Schüler für die Freizeit, so weit wie möglich ausfühlen. Immer wieder Gespräch führen, wo die Schüler über Ihre Gefühle sich äußern können. Es ist wichtig, dass die Beziehung zu den Schüler aufgebaut und gestärkt wird.

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  21. Franziska Teine

    1. Nicht von den vielen negativen Berichten verunsichern lassen!
    Es gibt natürlich auch schlechte Erfahrungen, aber diese müssen dich nicht ereilen.
    Das Referendariat kann auch Spaß und Freude bereiten, vor allem im Kontakt mit deinen Schülern!
    2. Referendariat bedeutet tausend Sachen gleichzeitig bedenken müssen. Deshalb leg dir eine gute
    Organisationsstruktur zurecht. Frag Referendare wie sie es machen und finde dein eigenes System.
    Immer von Vorteil: ein großer Wandkalender und ein Taschenkalender. Hier muss es nicht immer ein teurer
    Lehrerkalender sein! Es kommt auf deine Vorlieben an, du musst ihn immerhin täglich aufschlagen.
    3. Das Referendariat sollte man nicht alleine durchlaufen. Lern schnelle deine Mitreferendare kennen, deine
    Kollegen und gönn dir auch mal einen Abend im Pub oder ein Nachmittag im Café, um dich mit ihnen über
    die gemachten Erfahrungen auszutauschen (negativ als auch positik!), Ideen für den Unterricht zu sammeln
    und Schule auch mal Schule sein zu lassen.

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  22. Anne Matzke

    Tipp 1: Immer die Ruhe bewahren. die eigene Körpersprache überträgt sich auf die Schüler.

    Tipp 2: Quirlige, wütende Schüler-innen beim Betreten der Klasse zurückhalten und auf dem Flur die Wut, Aggression mit positiven , netten Worten „herunterkochen“.

    Tipp 3: Blickkontakt halten und auf Schülerebene spontan auch mal so etwas wie “ Potz Blitz“ sagen.

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  23. Hannah Theißinger

    1. Versuche immer mit einem positiven Gefühl in die Klasse zu gehen, deine Austrahlung ist die halbe Miete.
    2. Nimm dir Abends ein wenig Zeit, um zur Ruhe zu kommen, trinke einen Tee.
    3. Don´t forget your fitness 😉 Geh zum Sport.

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  24. Ute Plato

    Voraussetzung um Lehrer zu werden, ist Liebe und Verständnis für das Kind. Das funktioniert nicht mit Blick auf die Uhr (ich will raus aus der Schule ) und nicht mit Blick auf das Konto (das bekomme ich nicht bezahlt ).
    Leidenschaft, Schauspielkraft und ehrlicher Einsatz sind notwendig. Lehrersein ist eine Berufung. Nur für harte Typen, nichts für Ellenbogen und Weicheier.

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  25. Bleibe du selbst, orientiere dich nicht an den älteren Lehrern.
    Sei fleißig und aktiv.
    Probiere und teste deine Ideen.

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  26. Jörg Rose

    Finde deinen eigenen Lehrerstil, vorgeschriebene Lehrproben haben mit dem realen Unterricht nichts zu tun!

    Sei fit mit den neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, trainiere sie und schütze dich persönlich, denn auf die Schulen rollt eine gigantische Digitalisierungswelle zu.

    Habe ein positives Menschenbild, gehe immer davon aus, dass Schüler etwas lernen wollen, schaffe ein fröhliches, angenehmes Lernklima.

    Antworten
  27. Christina S.

    1. Überlege dir, wie du selbst gut lernst und gerne unterrichtet werden möchtest und richte deinen Unterricht danach.
    2. Suche dir Vorbilder, schau dir ab, was du gut findest und arbeite damit, so dass es zu deinem Stil passt.
    3. Wir sind alle Menschen, haben Fehler und machen Fehler, nimm Kritik nicht persönlich, nimm dir Auszeiten und gehe respektvoll mit den Schülern um, ohne Angst vor ihnen zu haben.
    4. Habe eine gute Zeit, nie wieder kannst du dich so ausprobieren wie im Referendariat, nach einem Jahr kommst du in eine andere Schule und kannst von vorne beginnen 😉

    Antworten
  28. Vera Schmelz

    – authentisch sein und bleiben!
    – konsequent sein und bleiben – Schüler brauchen UND wollen Regeln!
    – hart aber herzlich – ein Lächeln und ein Witz dürfen nie fehlen!

    Antworten
  29. Simone Stefaniak

    1. Vergessen Sie niemals, wie Sie sich als Schüler gefühlt haben.
    2. „Zuckerbrot und Peitsche“ – auf ein gesundes Verhältnis kommt es an
    3. Der Schüler ist eine eigene Persönlichkeit. Man muss sie erkennen, sie respektieren und in ihrer Entwicklung unterstützen bzw. fördern.

    Antworten
  30. Nicole Kujat

    Drei Tipps für ein gutes Lehrerdasein:

    (Er)kenne deine SchülerInnen – Menschen, über die man etwas Persönliches weiß, werden zu persönlichen Bekannten und damit zu menschen, mit denen man gern zusammen ist.

    Bleibe trotzdem auf Abstand – SchülerInnen sind keine Freunde oder Familienmitglieder.

    Brenne für deinen Unterricht – Begeisterung steckt an.

    Antworten
  31. Lothar Schwandt

    – sich immer wieder neue Ziele setzen, die man im Schulalltag oder mit bestimmten Klassen durchführen will
    – neue Aufgaben anpacken, die sich in der Schule ergeben oder durch bisherige „Amtsinhaber“ frei werden
    – einen aktiven Ausgleich zur Berufsausübung suchen, der der Vernetzung dient und den Austausch fördert.
    Lehrkräfte sind zu oft Einzelkämpfer und bleiben sonst auf der Strecke.

    Antworten
  32. Uta Löchel

    1.Nur in der Grundschule duzen, ansobsten als Fraz…Herr…vorstellen sonst geht der Respekt verloren.
    2. Jede Stunde geplant haben, strukturiert sein, Alternativen bereit haben, wenn der Plan A nicht funktioniert..Plan B.
    3. Störungen haben immer Vorrang. Regeln konsequent einfordern.

    Antworten
  33. Walter Nollenberger

    Meine drei Tipps:
    1. Sich mit anderen an der Schule oder am Seminar zusammenschließen und austauschen, mit Problemen und Fragen nicht alleine bleiben.
    2. Offen und ehrlich mit den SuS umgehen, authentisch bleiben, Mut zum Experimentieren und Neues auszuprobieren.
    3. In die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft eintreten und ihre Angebote für Referendare/innen nutzen.

    Antworten
  34. Irmgard Brundirs

    Man muss den Schülern und Schülerinnen immer freundlich, jedoch auch bestimmend gegenübertreten. Als Lehrer muss man sie ernst nehmen und ihnen stets signalisieren, dass man ihnen wohlgesinnt ist. Dazu helfen klare Regeln und Ansagen, die zu befolgen sind. Als Lehrer ist konsequentes Handeln sehr wichtig.
    Aber vor allem ist Humor wichtig, es muss auch gelacht werden!!!

    Antworten
  35. Abschluss2017

    1.Ganz wichtig und hilfreich war der Austausch von Informationen und Materialien mit den Kollegen aus der Schule oder mit den Referendaren aus den Seminaren.
    2.Eine gute Beziehung zu den Schülern und zu den Kollegen aufzubauen, hat mir im Referendariat auch sehr gut geholfen. Wenn du eine gute Bindung zu deinen Schülern hast, werden sie deinem Unterricht folgen- auch wenn der Unterricht mal nicht so gut geplant wurde. Dazu ist noch zu sagen, dass eine gut durchdachte und strukturierte Stunde besser verläuft, als eine, die man sich eben mal auf dem Weg zum Klassenzimmer überlegt hat.
    3. Im Referendariat sollte man sich auch unbedingt Zeit für sich selbst nehmen. Das Referendariat ist nicht immer einfach und ohne Stress zu bewältigen. Da ist es ganz wichtig auch mal seinem Hobby nachzugehen, Freunde zu treffen oder Zeit mit der Familie zu verbringen.

    Antworten
  36. Beata Straub

    Hallo!
    Meine Tipps:
    1) Nicht zu viel planen – die Unterrichtsstunde ist meist kürzer, als man denkt. 😉
    2) Die eventuelle Nervosität bei Lehrproben mit den Schülern im Voraus besprechen und sie um Unterstützung (d.h. rege Mitarbeit) bitten.
    3) An sich denken und Erholungsphasen einplanen (Lernen an Stationen, Wochenplanarbeit etc.) 🙂
    Viel Erfolg!

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  37. Kerstin Winkelmann

    Meine drei Tipps an angehende Lehrkräfte

    Tipp 1: Lobe die Schüler/innen viel und auch für Kleinigkeiten/Banalitäten! Ständig darüber zu meckern, was
    nicht gekonnt oder gemacht wurde, bringt niemanden weiter!

    Tipp 2: Betrachte die Schüler/innen als eine Art Kunden und „der Kunde ist König“ heißt es so schön. Dabei
    aber nicht vergessen: Du bist und bleibst der Kaiser/die Kaiserin!

    Tipp 3: Es gibt ein Leben neben dem Referendariat, das solltest du nicht verpassen!

    Antworten
  38. Ursula Kiefer

    Meine drei besten Tipps für junge Kolleginnen und Kollegen:

    1. Jeder Schüler, jede Schülerin ist einzigartig und hat in irgendeinem Bereich Stärken, wenn vielleicht auch nicht in Ihren Fächern. Lassen sie sie spüren, dass sie jede/n wahrnehmen und schätzen und dass Ihre Sympathie nicht von den Leistungen in Ihren Fächern abhängt .

    2. Wollen Sie nicht der Freund/die Freundin der Schülerinnen und Schüler sein. Das funktioniert nicht. Seien sie freundlich und den Schülerinnen und Schülern zugewandt, aber vergessen Sie nicht, dass Sie deren „Vorgesetzte“ sind, dass sie Noten vergeben und Grenzen setzen müssen. Darauf haben die Schülerinnen und Schüler ein Recht.

    3. Bewahren Sie professionelle Distanz. Wenn Schülerinnen und Schüler sich daneben benehmen, meinen diese meistens nicht Sie als Person, sondern Ihr Fach, Ihre Rolle, die Schule an sich… Verbitten sie sich unangemessenes Verhalten freundlich, bestimmt und ggf. mit entsprechenden Konsequenzen, und überlegen sie ruhig auch, wo Sie vielleicht einen Fehler gemacht haben, aber zweifeln Sie nicht grundsätzlich an sich als Persönlichkeit.

    Antworten
  39. Britta Wachtendorf

    Liebe nächste Lehrergeneration,
    folgende Einstellungen und Aspekte haben mich vor einigen Fallen bewahrt und bisher recht gut geleitet:

    1. Machen Sie einen GUTEN, schülergerechten und zeitgemäßen Unterricht, der Mittelmäßigkeit vermeidet, denn dann versuchen auch Schülerinnen und Schülern besser als mittelmäßig zu sein. Dies bedeutet auch, dass Sie nicht nur an Ihrem Unterrichtsstoff, sondern ganz besonders an Ihren Schülerinnen und Schülern selbst genuin interessiert sind.

    2. Bilden Sie sich regelmäßig und professionell fort: Es hilft einem dabei sehr, einen eigenen Fortbildungsplan für sich selbst zu erstellen: Was kann ich gut und möchte stärken, wo darf ich noch etwas dazulernen und sollte mich intensiver fortbilden. Auch Hinzulernen über kollegiale Hospitation sollte nach dem Referendariat nicht aus Ihrem Arbeitsalltag verschwinden.

    3. Motivieren Sie zur Teamarbeit: Erstellen Sie gemeinsam in Jahrgangsteams Klassenarbeiten für Ihre Fächer, in Klassenteams die Konferenzen der Klasse und in fachunabhängigen Teams kommunikationsförderne und teambildende Maßnahmen für Ihr Kollegium – dann fällt alles leichter.
    Und auch wenn dabei die ein oder andere Hürde genommen werden möchte: den Humor sollte man immer gut greifbar im Handgepäck dabeihaben ;-).

    Mit besten Grüßen,
    B. Wachtendorf

    Antworten
  40. Oliver Götzel

    Meine drei Tipps für Referendare:

    1. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird.

    2. Stay calm and carry on.

    3. Schule ≠ Lebensinhalt

    Antworten
  41. Petra Kleinlein

    Erstens: Die Schüler im Blick behalten und dem Beachtung schenken, was sie einem zurückgeben!
    Zweitens: Dem Bauch Gefühl vertrauen und nicht auf jeden Zug aufspringen! Nicht immer fährt er dahin, wo man hin will!
    Drittens: „Ich“ bleiben! Man muss sich nicht verbiegen, um ein guter Lehrer zu sein!

    Antworten
  42. Svenja Lind

    Ich bin erst seit kurzem (ein Jahr) fertig mit dem Refrendariat und kann mich von daher sehr gut an die anstrengende und stressige Zeit erinnern. Mir haben vor allem Gespräche mit anderen Refrendaren geholfen. Man ist mit seinen Problemen ja nicht alleine, auch wenn einige behaupten, dass bei ihnen alles toll ist. Das Verhältnis zu den Schülern ist wichtig. Ich hatte sehr liebe Klassen im eigenverantwortlichen Unterricht. Mir hat es geholfen in freundliche Gesichter zu blicken und auch mal gemeinsam zu lachen. Die Unterstützung seitens Kollegen, aber auch privat ist nicht zu unterschätzen. Ich hatte zwei tolle Ausbildungslehrerinnen, die mich wieder aufgebaut haben, wenn ich einen Unterrichtsbesuch in den Sand gesetzt habe. Das gehört aber auch dazu, schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Auch wenn es für einen selbst unschön ist. Auf gar keinen Fall sollte man aufgeben und immer sein bestes versuchen. Und immer daran denken: Am Ende wird alles gut und wenn es nicht gut ist, ist es auch nicht das Ende!

    Antworten
  43. Martin Ostendorf

    Meine Tipps:

    1) Stimme schonen – nie in Unruhe hineinreden, sondern warten, dass die Schüler sich soweit beruhigen, dass der Unterricht beginnen kann.
    2) Unterricht muss nicht perfekt, sondern gut sein. Spätestens dann, wenn die Zeit mit Kleinkindern knapp wird, muss man sich beschränken, es ist ein notwendiger Lernprozess, und er nützt einem selbst am meisten, weil man dann mit sich selbst schonender umgeht.
    3) Man braucht Chaoskompetenz, und die wird einem im Referendariat nicht vermittelt. Alles mögliche kann schief gehen, da heißt es die Ruhe bewahren und mit Plan B aufwarten. Gerade wenn der Technikeinsatz hoch ist und man darauf angewiesen ist, kann die Technik den Geist aufgeben, und dann schadet es nicht, wenn man Old School-Unterrichtsmethoden zur Verfügung hat. Die kann man immer gebrauchen. Und – die Schüler bleiben selbst ruhig, wenn der Lehrer ruhig ist. Nebenbei lernen die Schüler selbst Chaoskompetenz.

    Antworten
  44. Gerd Weber

    1) Durch gute Unterrichtsvorbereitung unmittelbar Zufriedenheit erreichen.

    2) Manchmal genügen auch 80 Prozent.

    3) Ein guter Lehrer zu werden dauert mindestens fünf Jahre.

    Antworten
  45. Vanessa Giesin

    1. Immer an sich selbst glauben, dass man das Referendariat schafft und nicht aufgeben.
    2. Sich regelmäßig Auszeiten vom Schulalltag nehmen.
    3. Sich Kritik nicht so sehr zu Herzen nehmen, denn vieles wird auch von den Seminarleitern durch die subjektive Brille gesehen.

    Antworten
  46. Katrin Salzmann

    Authentisch bleiben.

    Mut zur Veränderung haben.

    Schülerperspektive im Blick haben.

    Antworten
  47. Dieter Maier

    Meine Antwort auf die Frage lautet:

    – Kaizen
    – die digitalen Rundumangebote von Klett
    – ein großartiges Kollegium

    Antworten
  48. Herbert Franken

    1. Wenn du zwei Korrekturfächer hast: Lerne rasch die Arbeiten hochkonzentriert zu lesen und zu bewerten. Wenn du, wie Anfänger es zunächst tum, jede Arbeit ein 2. oder 3. Mal lesen willst, wirst du irgendwann verzweifeln. Nur in echten Zweifelsfällen ist eine zweite Lektüre erforderlich.
    2. Glaube denen nicht, die bei jedem Ausflug oder Ähnlichem sagen, du stündest stets mit einem Bein im Gefängnis. Solange du den Schülern klare Regeln vorgibst, kann dir nichts passieren, wenn sie außerhalb deines Blickwinkels etwas verbortenens tun.
    3. Habe immer etwas zum Vorlesen oder für andere Aktivitäten für Vertetungsstunden parat. Sage nicht einfach: Macht eure Hausaufgaben – das bringt nur laute, stressige Stunden.

    Antworten
  49. Janina S.

    1. Baue eine große Frustrationstoleranz auf!
    2. Auch wenn es schwer fällt: Schlafe genug!
    3. Die Schüler/innen sind das wichtigste, aus ihnen kann man im Referendariat so viel Kraft schöpfen.

    Antworten
  50. – lassen Sie sich auf die Digitalisierung ein, inklusive Handy und Notebooks in den Schulklassen
    – Lehren Sie, wie man lernt und nicht, was man zu wissen hat
    – Fordern Sie die SchülerInnen auch mal heraus

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