Lesetipp: Nennt mich nicht Ismael! – Mobbing in der Schule


Wie gehe ich mit dem schwieri­gen The­ma „Mob­bing“ um und wie kann ich mich dazu ver­hal­ten? Diese Frage greift der Jugen­dro­man „Nen­nt mich nicht Ismael“ sen­si­bel, span­nend und voller Sprach­witz auf und wird so zu einem außergewöhn­lichen Leseer­leb­nis.

Der aus­tralis­che Autor Michael Ger­ard Bauer arbeit­ete zunächst selb­st viele Jahre als Lehrer, ehe er sich dazu entschloss, sich auss­chließlich dem Schreiben zu wid­men. Auf jeden Fall scheint er aus eigen­er Erfahrung her­aus genau beobachtet zu haben, wie sich Schüler untere­inan­der durch Anfein­dun­gen das Leben selb­st schw­er machen kön­nen.
Im Mit­telpunkt seines 2008 in der deutschen Über­set­zung von Ute Mihr erschiene­nen Romans „Nen­nt mich nicht Ismael“ ste­ht der vierzehn­jährige Ismael. Ismael wird in der Schule tagtäglich von eini­gen Mitschülern gemobbt und macht dafür seinen Vor­na­men ver­ant­wortlich. Doch anstatt sich zu wehren oder sich jeman­dem anzu­ver­trauen, erduldet er die Demü­ti­gun­gen und zieht sich immer mehr zurück.
Das ändert sich jedoch mit dem Auf­tauchen des neuen Mitschülers James Sco­bie, der eigentlich ein weit­eres per­fek­tes Mob­bin­gopfer wäre. Doch schein­bar furcht­los weiß sich Sco­bie zur Wehr zu set­zen, und zwar nicht mit Gewalt, son­dern mith­il­fe der Macht der Sprache. Um diese weit­er zu schulen, grün­det Sco­bie einen Debat­tier­club und überzeugt auch Ismael, diesem beizutreten.
Gemein­sam mit den Mit­gliedern des Debat­tier­clubs beste­ht Ismael zahlre­iche Her­aus­forderun­gen. Er erfährt eine außergewöhn­liche Fre­und­schaft, lernt eigene Äng­ste zu über­winden, Zivil­courage zu beweisen und begeg­net nicht zulet­zt sein­er ersten großen Liebe. Er gewin­nt immer mehr an Selb­st­be­wusst­sein, so dass es ihm am Ende gelingt, sich gegen seine Mitschüler zu behaupten.
„Bauers Buch macht Ängstlichen und Außen­seit­ern Mut, indem es Witz und Wort­ge­walt gegen Dumpf­sinn und Muskel­spiel auftrumpfen lässt“, wie Bet­ti­na Musall im SPIEGEL passend zusam­men­fasst.
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Von: Anni­ka Wiede­mann

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Annika Wiedemann

Annika Wiedemann arbeitet als freie Autorin und Redakteurin.

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2 Kommentare zu “Lesetipp: Nennt mich nicht Ismael! – Mobbing in der Schule”

  1. Downloader

    Es wäre prak­tisch, wenn man alle Dateien mit einem Klick down­load­en kön­nte (zip-Datei).

    Antworten
    • deutsch.klett
      deutsch.klett

      Hal­lo Down­loader,
      danke für den hil­fre­ichen Hin­weis! Wir haben jet­zt alle Arbeits­blät­ter mit Lösun­gen noch ein­mal als Kom­plett-Paket im Down­load-Bere­ich hin­ter­legt.

      Viele Grüße!
      Ihr Team von deutsch-klett.de

      Antworten
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