Spiel 1: Bingo mit Fachbegriffen
Die Schülerinnen und Schüler legen sich eine Bingotabelle mit 5×5 Feldern an. In diese Felder schreiben sie kreuz und quer die Fachbegriffe. Ein Feld in der Mitte kann frei bleiben als Joker. Die Fachbegriffe auf den kleinen Kärtchen werden gemischt. Drei Schülerinnen/Schüler ziehen abwechselnd ein Kärtchen und nennen laut den Fachbegriff. Alle kreuzen das entsprechende Wort in der Bingotabelle an. Wer als Erster eine Reihe waagerecht, senkrecht oder diagonal vollständig angekreuzt hat, ruft „Bingo“ und hat gewonnen.
Schwierigere Variante: Drei Schülerinnen/Schüler ziehen abwechselnd ein Kärtchen und erklären den Fachbegriff, ohne ihn selbst zu nennen. Die Klasse muss den Fachbegriff erraten und dann in der Bingotabelle ankreuzen.
H2-Überschrift Spiel 2: Memory mit Fachbegriffen
Gespielt wird am besten in Vierergruppen. Die Kärtchen werden mit der Schrift nach unten gelegt. Eine Schülerin/ein Schüler dreht das erste Kärtchen um und muss das dazu passende finden. Wenn das zweite Kärtchen nicht dazu passt, kommt die/der Nächste an die Reihe. Gewonnen hat, wer die meisten richtigen Paare hat.
Spiel 3: Activity mit Verben
Zwei Schülerinnen/Schüler ziehen ein Verb und stellen es gemeinsam pantomimisch dar. Die anderen müssen das Verb erraten. Die Schülerin/der Schüler, die/der es errät, nennt von dem Verb die zwei anderen Stammformen und erklärt, ob es ein schwaches oder starkes Verb ist.
Spiel 4: Trimino mit Tempusformen
Hier wird das Prinzip von Domino aufgegriffen. Die Schülerinnen und Schüler schneiden die Dreiecke aus und müssen sie so zusammenlegen, dass immer eine Tempusform und die entsprechende Bestimmung (Person, Numerus, Tempus) zusammenpassen. Anschließend können sie es aufkleben. Im Material gibt es vier Triminos, geordnet nach steigender Schwierigkeit
Eigene Triminos können mithilfe eines Generators auf http://paul-matthies.de/Schule/Trimino.php hergestellt werden.

- Präsens, Präteritum (ergibt Dreieck)
- Perfekt, Plusquamperfekt (ergibt Stern)
- alle Tempusformen außer Futur II (ergibt Stern)
- alle Tempusformen außer Futur II (ergibt Sechseck, schwer)
Spiel 5: Stadt – Land – Fluss mit Wortarten
Jede/jeder nimmt ein Blatt Papier im Querformat und zeichnet folgende Tabelle auf das Blatt:
| Substantiv/Nomen | Adjektiv | Verb | Pronomen | Präposition | Punkte |
|---|---|---|---|---|---|
| Beispiel: Brot | bunt | … | … | … | … |
| … | … | … | … | … | … |
Eine Schülerin/ein Schüler sagt laut den Buchstaben A und geht in Gedanken das Alphabet durch. Eine andere/ein anderer sagt „Stopp“. Dies ist der Buchstabe für die Spielrunde. Alle tragen Wortarten mit den entsprechenden Anfangsbuchstaben ein. Es sollten keine Namen genommen werden. Wer als Erstes fertig ist, ruft „Stopp“. Für jedes Wort, das in der richtigen Wortart eingeordnet ist, gibt es 2 Punkte. Wenn eine andere/ein anderer dasselbe Wort hat, gibt es einen Punkt. Wer am Ende die meisten Punkte erzielt hat, hat gewonnen.







Es ist ein cooles Spiel aber es wäre schön sie im Internet zu erledigen
Es ist ein cooles Spiel und es ist schön, es nicht im Internet erledigen zu müssen.
Da muss ich Ihnen absolut Recht geben. Leider erlebe ich immer wieder in Bezug auf digitale Medien, dass sich Schüler ohne jeden Lerneffekt einfach nur durchklicken.
Im klassischen Brettspiel-Design muss ich als Lehrer kontrollieren und kann nachfragen. Dann sehe ich, ob etwas verstanden wurde oder nicht. Außerdem habe ich eine sehr persönliche Feedback-Möglichkeit und kann gezielt auf Stärken und Schwächen eingehen. Auch persönliche Informationen kann ich mit dem analogen Spiel/Unterricht besonders berücksichtigen.
Nicht alles Digitale ist per se schlecht. Aber wenn ein SuS mit diversen digitalen Lernprogrammen bzw. Plattformen alleine gelassen wird, kann viel Negatives entstehen. Die Entschleunigung des Unterrichts hin zum intensiven Verstehen der Materie ist m.E. wichtiger, als den SuS schnellstmöglich größtmöglichen Input zu gewährleisten, von dem man weiß, dass dieser gerade nur in der Prüfung funktioniert und zu keinem nachhaltigen Lernen sondern nur zu einem oberflächlichen, temporären und ineffektiven Bulimie-Lernen für die Lernenden führt.