Ziel dieser Kursthemen ist es, den Lernenden noch in der Oberstufe ein gutes Gefühl für Sprache zu vermitteln. Ein Sprachgefühl, das trägt – in der Schule und im weiteren Leben darüber hinaus. Dabei geht es nicht nur um das „train to the test“, auch wenn es natürlich für ein gutes Abitur sehr hilfreich sein kann. Sprachliche Kompetenz kann junge Menschen stark für Studium, Beruf und überhaupt für die gesellschaftliche Teilhabe machen.
Selbstverständlich werden auch die in Klausuren erwarteten Kompetenzen gefördert, doch das Produkt nimmt bewusst darüber hinaus die vielfältigen, an die Schule anschließenden Lebensbereiche in den Blick, in denen sprachliches Differenzierungs- und Ausdrucksvermögen gefordert ist: Denn wer sicher mit Sprache umgeht, argumentiert klar, schreibt überzeugend und findet im Diskurs Gehör.
Das Trainingskonzept verbindet die drei Domänen Grammatik, Rechtschreibung und Stil zu einer zentralen Schlüsselkompetenz: Ausdrucksfähigkeit. Schülerinnen und Schüler lernen nicht nur, Fehler zu vermeiden, sondern Sprache bewusst als Werkzeug ihres Denkens einzusetzen:
- Grammatik als Denkstruktur – Wer Satzbau, Tempus und Modus beherrscht, kann komplexe Zusammenhänge ordnen. Grammatik schärft den Blick für Logik, Kausalität und Perspektive.
- Rechtschreibung als gedankliche Disziplin – Sorgfalt im Schreiben fördert Sorgfalt im Denken. Das Durchdringen von Textstrukturen ist eng verknüpft mit Sprachreflexion und erhöht die Sicherheit im korrekten Schreiben.
- Stil als gedankliche Klarheit – guter Stil entsteht durch stringente Gedanken und aus dem Bewusstsein oder dem guten Gefühl für unterschiedliche Stilebenen. Dieses Modul ist eng mit den beiden anderen verzahnt und zeigt, wie man Unschärfen, Widersprüche und Leerformeln erkennt und vermeidet. Mangelhafter Stil führt dazu, dass der Inhalt an Wirkung verliert.
In diesem Produkt geht es also um mehr als um schulische Noten: um die Fähigkeit nämlich, Gedanken zu entwickeln, zu prüfen und verständlich zu kommunizieren. Sei es in Präsentationen, Bewerbungen, Studienleistungen, Diskussionen und in jeder Form öffentlichen Schreibens.
So kann ein Autor zeigen, was und wie gut er gedacht hat.
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