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DaZ-Lernende in den Regelunterricht integrieren

Schülerinnen und Schüler, die neu nach Deutschland kommen, sollten so schnell wie möglich an ihrer Schule und in den Regelunterricht integriert werden – darin sind sich wohl alle einig. Wie aber kann diese Integration gelingen? Der Relaunch der Reihe ‚Mein Deutschheft‘ hilft dabei:

Fragt man Lehrkräfte, wie an ihrer Schule DaZ-Lernende aufgenommen werden, bekommt man an praktisch jeder Schule eine andere Antwort. Oft gibt es Willkommensklassen, in der die DaZ-Schülerinnen und -Schüler auf den Regelunterricht vorbereitet werden – einige Schulen bieten sogar mehrere solcher Klassen an. Andernorts werden die Schülerinnen und Schüler vom ersten Tag an in die Regelklasse integriert. Ebenso heterogen wie die Situation an den Schulen sind auch die DaZ-Lernenden selbst. Das Spektrum reicht von Lernenden, die nicht in lateinischer Sprache alphabetisiert sind, bis hin zu Schülerinnen und Schülern, die schon länger in Deutschland leben und grundlegende Sprachkenntnisse mitbringen. Viele konnten über mehrere Wochen oder Monate gar keine Schule besuchen. Diese Ausgangssituation stellt Lehrkräfte der DaZ- und Regelklassen vor große Herausforderungen.

Wie unterrichtet man eine so heterogene Gruppe und bereitet sie „nebenbei“ auch noch auf den Fachunterricht vor?

Der Klett Verlag hat die bereits seit Jahren erfolgreiche Reihe Mein Deutschheft neu überarbeitet und das Layout aufgefrischt. In Gesprächen und Expertenrunden haben wir Lehrkräfte gefragt, welche Materialien sie für diesen Unterricht brauchen. Wir haben ein Konzept entwickelt und zusammen mit einem Autorenteam umgesetzt. Die meisten Autorinnen und Autoren, mit denen wir die Reihe bereits vor zehn Jahren entwickelt haben, unterrichten sowohl DaZ als auch ein oder mehrere andere Fächer und konnten ihre Erfahrung einfließen lassen.

Der Relaunch der Reihe „Mein Deutschheft“ ist gerade erschienen

Die Reihe besteht aus vier Arbeitsheften, die durch interaktive Übungen und Audiofassungen der Texte ergänzt werden. Ziel ist es, die Schülerinnen und Schüler – unabhängig von schon vorhandenen Sprachkenntnissen und der Unterrichtssituation – so erfolgreich wie möglich in den Regelunterricht zu integrieren. Im Unterricht können die Hefte A bis D einzeln oder parallel, zum Selbstlernen oder in der Gruppe eingesetzt werden. Acht Themeneinheiten – mit Wortmaterial zu den Unterrichtsfächern Gesellschaftskunde, Geschichte, Politik, Geografie, Medienkunde, Mathematik, Chemie, Physik und Biologie – wiederholen sich in jedem Heft in gleicher Reihenfolge – auf dem jeweils angegebenen Sprachniveau. So können alle DaZ-Lernenden an einem gemeinsamen Rahmenthema arbeiten, unabhängig davon, welches Sprachniveau sie haben.

Die Themen in Mein Deutschheft sind schülergerecht und auf die Bedürfnisse von Jugendlichen in der Sek I zugeschnitten. Die Hefte vermitteln nicht nur Alltags- sondern auch den basalen Fachwortschatz zentraler Fächer und bauen damit eine Brücke zum Regelunterricht. Wir hoffen, dass damit allen DaZ-Schülerinnen und Schülern ein guter Start an ihrer Schule gelingt.

Aktuell

Bereits erschienen sind die Hefte A–D für Lernende. Alle Materialien für Lehrkräfte (didaktische Kommentare, Einstufungstests, Kopiervorlagen, Medien) erhalten Sie im Digitalen Unterrichtsassistenten (DUA) für alle vier Hefte A–D.

Mehr zum Konzept von Mein Deutschheft, alle Preise und Weiteres finden Sie hier.

Jetzt gewinnen: 2 Poster für ihr Klassenzimmer

Sie können ein Paket mit je zwei Postern gewinnen als anschauliche Übersicht zu:

  • Die Substantive und die Artikel: die Deklination
  • Die Verben: die Konjugation

Um an der Verlosung teilzunehmen, müssen Sie uns in einem Kommentar verraten, welche guten Lösungen Sie für die Integration Ihrer DaZ-Lernenden gefunden haben. Alle Kommentare bis einschließlich 31.06.2026 nehmen an der Verlosung teil.

Das Team vom Deutsch-Blog wünscht allen Teilnehmenden viel Glück!

PS: Bitte beachten Sie, dass Ihre Kommentare erst von unserer Blog-Redaktion freigeschaltet werden und daher nicht sofort online erscheinen.

*Veranstalter des Gewinnspiels ist die Ernst Klett Verlag GmbH. Sämtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Ernst Klett Verlags, sowie deren Verwandte und Angehörige sind von der Teilnahme an dem Gewinnspiel ausgeschlossen. Unter allen Teilnehmer:innen (Kommentar unter Beitrag) werden 20 Gewinner:innen durch das Los ermittelt und per E-Mail benachrichtigt, in der um Mitteilung der Adressdaten zur Versendung des Gewinns gebeten wird. Die Ziehung findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Die Angabe der E-Mail-Adresse für das Veröffentlichen des Kommentars dient nur dazu, den Gewinner/die Gewinnerin zu kontaktieren und ist nicht öffentlich sichtbar. Teilnahmeschluss ist der 31. Juni 2026. Eine Barauszahlung des Gewinnwertes ist nicht möglich. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die erhobenen Daten werden ausschließlich zur Gewinnspiel-Teilnahme und zur Versendung des Gewinns verwendet und nach Abschluss des Gewinnspiels sofort gelöscht. Rechtsgrundlage der Datenverarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 b DSGVO. Weitere Angaben zum Datenschutz unter https://www.klett.de/inhalt/rechtliches/datenschutzerklaerung/6933

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30 Kommentare

  1. Mechthild Schneider 29. Mai 2026 um 9:12 Uhr - Antworten

    Es gibt viele DAZ-Materialien, aber am effektivsten sind Spiele, die ein Thema beinhalten. ich lasse z.B. für das Perfekt aufzählen, was am morgen gegessen wurde, was im Unterricht erfolgt ist ( ich habe…) oder Futur, was sie mittags oder am Wochenende machen werden. ( ich werde..) .jegliche Brettspiele wie Mensch ärgere dich nicht können mit Aufgabenfarben zu best. durchgearbeiteten Themen versehen werden .kommt man auf das Feld zieht man eine Karte mit Aufgabe und kann bei richtigerxLödung weiterziehen oder aussetzen etc bei nicht gewussten Karten. Das Spiel ist mit farbigen Karten mit entsprechenden Punkten steigerbar.

  2. Vanessa Vengels-Wissing 29. Mai 2026 um 9:18 Uhr - Antworten

    Begegnungen schaffen und außerschulische Aktivitäten vermitteln: Fußball Vereine, Freizeitbeschäftigungen

  3. Kristina Breyer 29. Mai 2026 um 9:18 Uhr - Antworten

    Ich würde gerne Spiele bei den Sprache eine Rolle spielen, zum Beispiel tabu oder teekesselchen

  4. Dani 29. Mai 2026 um 9:18 Uhr - Antworten

    Wenn ich im Unterricht eine Lektüre lese, lese ich eine „Einfach lese“ Version mit den VKL Schülern. Außerdem dürfen sie besondere Bräuche ihrer Heimatländer ihren Klassenkameraden vorstellen, z.B. Weihnachtssingen in Rumänien.

  5. Jana Zimmermann 29. Mai 2026 um 9:21 Uhr - Antworten

    Wir haben DaZ-Lernende mit deutschsprachigen Mitschülern zusammengebracht. So üben sie die Sprache im Alltag und knüpfen gleichzeitig soziale Kontakte.

  6. Verena Gottert 29. Mai 2026 um 9:27 Uhr - Antworten

    Das sind gute Materialien

  7. St. König 29. Mai 2026 um 10:21 Uhr - Antworten

    Wir versuchen im Förderschulbereich viel mit Lernleitern/Bausteinen zu arbeiten. Manche SuS arbeiten somit selbstständig an ihrem Plan und man hat die Möglichkeit, einzelnen etwas zu erklären.

  8. Möke 29. Mai 2026 um 10:30 Uhr - Antworten

    Unsere Daz Schüler werden 2 Blöcke im Einzelunterricht im Fach Deutsch unterrichtet und im 3. Block sind sie im Regelunterricht.
    Somit ist ein intensiver Deutschunterricht möglich in dem die Probleme und Herausforderungen bearbeit werden.

  9. Kristin Regnitter 29. Mai 2026 um 10:58 Uhr - Antworten

    Partnerarbeit mit Muttersprachler.
    Scaffolding
    Vokabelmindmap zum Thema

  10. Kristin Regnitter 29. Mai 2026 um 10:58 Uhr - Antworten

    Partnerarbeit mit Muttersprachler
    Mindmap mit relevanten neuen Vokabeln

  11. Miriam 29. Mai 2026 um 11:09 Uhr - Antworten

    Wir haben zur Integration bei uns verschiedene gemischte Projekte und AGs – über Spiele, handwerkliches und Kunst lernen sich die Schüler gut kennen und finden Gemeinsamkeiten. Besonders beliebt sind dabei Kunst-Projekte wie Taping-Art, Foto-Projekte (mit externen Partnern) oder gemeinsames Kochen. Geplant ist hierbei auch ein Nachmittag mit Familien, um den Kulturen auf kulinarische Weise zu begegnen – denn essen verbindet. Zudem haben wir verschiedene Paten, die sich den neuen Schülern in der jeweiligen Landessprache annehmen.

  12. Claudia Sailer 29. Mai 2026 um 11:34 Uhr - Antworten

    Interessante Reihe für den DaZ Unterricht. Eine wirkliche Alternative bei der Lehrwerksauswahl

  13. Abir Ben Sassi 29. Mai 2026 um 11:49 Uhr - Antworten

    An erster Stelle steht Beziehungsarbeit! Es ist sehr wichtig Verständnis für die Schüler/innen aufzubringen und ihnen das Gefühl zu geben, dass sie nicht allein sind. Mit diesem Gefühl gehen meine Schüler/innen gestärkt und motiviert in die Regelklasse. Auch da hat Beziehungsarbeit und Integration Priorität. Erst wenn diese Basis vorhanden ist, setzen wir die Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.

  14. Marina Dirks 29. Mai 2026 um 12:54 Uhr - Antworten

    Im DaZ- Unterricht ist es sehr wichtig die Grammatik-Üb. mit Bildern zu verbinden, wo immer es möglich ist. Solche Übungen(Bild-Textkärtchen, Arbeitsblätter etc.) sollten immer in Verbindung mit der jeweiligen Lektion vorhanden sein, da man dann auch gezielt üben kann. Sehr sehr wichtig, nach folgenden neuen Lektionen, sollten Übungen vorhanden sein, womit man die Vokabeln der vorherigen Lektionen wiederholen kann. Diese Wiederholungen müssen immer wieder vorkommen( wenigsten 10-15 mal), wenn man die Vokabeln auch langfristig behalten soll. Das gilt auch für alle Grammatikübungen.
    Genauso wichtig sind von der ersten Lektion an, vorhandene kurze Lesetexte. Lautlesen, Vorlesen, Lesen ist sehr sehr wichtig und nicht nur Konversation. Fragen zum Lesetext beantworten, aber auch Fragen zum Text selber bilden. Das fehlt mir im Unterricht.

  15. Doro 29. Mai 2026 um 13:26 Uhr - Antworten

    Die Integration gelingt im Fachunterricht Deutsch oft gut über die Grammatik: Vergleichen, hinterfragen, austauschen.

  16. Anne 29. Mai 2026 um 15:57 Uhr - Antworten

    Es ist hilfreich die DAZ Kinder von Anfang an sowohl in der Lerngruppe als auch in speziellen Kleingruppen fördern zu können. Die Kinder lernen miteinander und voneinander in Aktion und bauen Wortschatz auf. Das stärkt auch ihr Selbstbewusstsein. Freude am Lernen sowie Feedback bei kleinen Erfolgen sollten dabei nicht zu kurz kommen.

  17. Holstein.V. 29. Mai 2026 um 17:34 Uhr - Antworten

    Damit die Integration klappt, ist es wichtig, dass man miteinander redet. In meinem DaZ-Unterricht wird sehr viel gesprochen. Außerdem lasse ich die Schüler ständig alle neuen Wörter in ihre Muttersprache übersetzen. Wir hören uns die Wörter in anderen Sprachen an und finden oft Ähnlichkeiten und Unterschiede. Nach einer Weile trauen sich die Schüler dann auch, auf Deutsch zu sprechen. Wenn ein Schüler das Wort falsch ausspricht, korrigiere ich das nicht, sondern sage es ihm nur richtig. Das Vertrauen zwischen mir und meinen Schülern ist auch wichtig. Es ist schon so manches über die Beziehungsebene erreicht worden. Wenn ich zeige, dass ich mich für die Sprachen und Herkunftsländer meiner Schüler interessiere, fördere ich gleichzeitig auch deren Offenheit gegenüber der deutschen Sprache.

  18. Rüdiger Grebing 29. Mai 2026 um 18:10 Uhr - Antworten

    Vor allem sprechen lassen und in geschützten Gruppen auch lesen. Schreiben lassen. Konkretisierung von Lebenssituationen Einkauf, mit Konkreta z.B. leeren Milchtüten, Süssigkeiten, Käse, Wurst, Leerpackungen, Leergut + Pfand, Addition des Einkaufs, Vergleich Sonderangebote mit normalen Packungen, Gewicht und Preis! Lässt sich unbegrenzt fortsetzen!

  19. Ute Schubert 29. Mai 2026 um 21:57 Uhr - Antworten

    Für die Integration nutze ich Bildmaterial und Bilderbücher zum Beschreiben der Inhalte.

  20. NicBoc 30. Mai 2026 um 15:34 Uhr - Antworten

    Zusätzliche Unterstützung durch den „Deutsch-Club“

  21. Rudel, Yvonne 30. Mai 2026 um 22:22 Uhr - Antworten

    Viel Geduld und Ermutigung!

  22. Laura 31. Mai 2026 um 12:48 Uhr - Antworten

    Lernpatenschaften sind eine super Möglichkeit.

  23. Stefan 31. Mai 2026 um 17:00 Uhr - Antworten

    Tolle Aktion! Vielen Dank dafür!

  24. Sebastian Burkard 31. Mai 2026 um 19:04 Uhr - Antworten

    Meine Strategie ist, dass DaZ-Lerner*innen von Muttersprachler*innen lernen, ein gegenseitiges Erklären und Lernen.

  25. Kerstin Nitz 1. Juni 2026 um 15:45 Uhr - Antworten

    Bildkarten, Partnerarbeit mit Muttersprachler

  26. Malte Killenberg 1. Juni 2026 um 20:19 Uhr - Antworten

    Hallo, bei uns gibt den DaZ Deutschunterricht, bei dem die Schüler regulär mit dem DaZ-Büchern und Heften arbeiten. Je mehr Stunden die Kinder dort verbringen, desto schneller kommen sie mit Deutsch voran. Aber besonders effektiv ist zusätzlich eine gute Integration in die Klassengemeinschaft. Je mehr die Kinder mit Muttersprachlichern sozial interagieren, desto fitter werden sie.

  27. Stephanie Jansen 2. Juni 2026 um 13:35 Uhr - Antworten

    Integration in die Regelklasse ist wichtig,
    Patenschaften oder Lernpartner aus der Klasse zuteilen, Vorlesetandem bilden,
    enge Zusammenarbeit von Klassenlehrkraft und DaZ-Lehrkraft,
    Kleingruppenförderung für gezielte Arbeit an Wortschatz, Grammatik, Lesen

  28. Laura 3. Juni 2026 um 11:32 Uhr - Antworten

    Nach meiner Erfahrung ist viel Visualisierung besonders hilfreich sowie positiver Zuspruch und das Hervorheben von Erfolgen, um die Motivation zu erhalten.
    Bei Aufgaben hilft die gemeinsame Bearbeitung eines Beispiels und die Wiederholung der Aufgabenstellung durch Klassenkamerad/innen.
    Auch Partner- und Gruppenarbeiten halte ich für vorteilhaft, wobei darauf geachtet werden sollte, dass die Aufgaben/Anteile für das Kind machbar und nicht überfordernd sind.

  29. Dorothee Scheel 5. Juni 2026 um 14:47 Uhr - Antworten

    Bei uns werden die VKL-Schüler*innen möglichst schnell in den Regelunterricht integriert. Zuerst in die spracharmen Fächer wie Musik, BK und Sport. Aber auch Mathe (!!) ist bei unseren Schüler*innen sehr beliebt. Das können sie dann im Mathe-VKL-Unterricht auch noch vertiefen.

  30. Mina A. 9. Juni 2026 um 15:35 Uhr - Antworten

    Die Integration meiner DaZ-Schüler gelingt besonders durch differenzierte Materialien und eine sprachsensible Unterrichtsgestaltung. Auch Rituale und kooperative Lernformen haben ihnen Sicherheit und Orientierung gegeben.

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