deutsch-klett.de
Magazin für den Deutschunterricht

Pfingsten und andere Feiertage – woher kommen die Begriffe?

Besonders Schülerinnen und Schüler freuen sich über Feiertage, die „schulfrei“ mit sich bringen. Wir klären kurz und verständlich die Wortherkunft und Bedeutung der Begriffe von Feiertagen.

Pfingsten

Stammt aus dem griechischen pentekosté heméra. Pentekosté – Zahlwort der fünfzigste und heméra – Tag. Der fünfzigste Tag nach Ostern. Es wird 49 Tage nach dem Ostersonntag gefeiert.

Ostern

es gibt mehrere Ansätze zur Erklärung der Wortherkunft. Alle Ansätze finden sich im lesenswerten Blog von Prof. Dr. Jochen A. Bär.

Ostersonntag ist der Sonntag nach dem ersten Frühlingsmond (zwischen 22. März und 25. April). Ostern wird im Plural verwendet, da es ein mehrtägiges Fest ist.

Christi Himmelfahrt

die „Aufnahme des Herrn“ wird am 39. Tag nach Ostern gefeiert und fällt somit immer auf einen Donnerstag. Christi Himmelfahrt findet also 10 Tage vor Pfingsten statt.

Karwoche

Ab dem 9. Jahrhundert bis ins Mittelhochdeutsche hinein gab es das Wort kara  mit der Bedeutung „Trauer, Wehklage, Kummer“. Am Karfreitag gedenken Christen der Kreuzigung von Jesus, die dem Glauben nach an jenem Tag stattfand.

Fronleichnam

eine sehr ausführliche Wortherkunft ist in Prof. Dr. Jochen A. Bärs Blog zu finden. Fronleichnam als Hochfest der katholischen Kirche wird immer an einem Donnerstag – genauer: am 60. Tag nach Ostern – zelebriert. Es ist der zweite Donnerstag nach Pfingsten.

Rosenmontag

Der Begriff kommt aus dem rheinischen Begriff rose = rasen, toben. Der Rosenmontag ist somit der „rasende Montag“. Der Termin des Rosenmontags liegt immer 48 Tage vor dem Ostersonntag.

40 Personen haben sich für diesen Beitrag bedankt.
Danke!

Hinterlasse einen Kommentar

Ich habe die Datenschutzerklärung gelesen und verstanden.

Nach oben