Der Valentinstag bietet einen besonderen Schreibanlass im Deutschunterricht. Greifen Sie in diesem Jahr doch einmal die amerikanische Tradition der Gestaltung von Valentinskarten auf. In diesem Beitrag geben wir Ihnen dafür einige Inspirationen. So kann Ihre Schülerschaft am 14. Februar jemanden (anonym) überraschen.
Karten zum Valentinstag – eine amerikanische Tradition

Karten zum Valentinstag zu schreiben und zu verschicken, ist vielen Schülerinnen und Schülern sicherlich aus diversen amerikanischen Spielfilmen bekannt. Rund 190 Millionen Valentinskarten werden in den Vereinigten Staaten jedes Jahr verschickt. Besonders an amerikanischen Schulen herrscht ein Valentinskarten-Hype. Wussten Sie schon, dass die meisten Valentinskarten in Amerika an Lehrerinnen und Lehrer verschenkt werden? Weitere Adressaten für die Grußkarten können aber auch Mitschüler und Mitschülerinnen, Eltern, Großeltern oder jemand anderes, den man gerne hat, sein. Ziel der Karten ist es, Menschen zu zeigen, dass sie gemocht werden. Es geht nicht darum, einen Lyrikwettbewerb zu gewinnen, sondern positive Worte und eigene Gedanken aufs Papier zu bringen.
Valentinstag als Schreibanlass im Unterricht nutzen
Auch Sie können den 14. Februar als besonderen Schreibanlass für Ihren Unterricht oder als kreative Hausaufgabe nutzen. Lassen Sie Ihre Klasse eine Valentinskarte gestalten. Ob bekannte Liebeslyrik oder selbst verfasste Gedichte Verwendung finden, die Beschenkten werden sich sicherlich über diese kleine Aufmerksamkeit freuen.
Lassen Sie sich dabei gern von unserer Auswahl an Sprüchen und Gedichten inspirieren:
Das Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!
Albert Schweizer
Das Schönste aber hier auf Erden, ist lieben und geliebt zu werden!
Wilhelm Busch
Zufällig naht man sich, man fühlt, man bleibt, und nach und nach wird man verflochten.
Johann Wolfgang von Goethe
Eins und alles
Meine Liebe ist groß wie die weite Welt,
und nichts ist außer ihr,
wie die Sonne alles erwärmt, erhellt,
so tut sie der Welt von mir!
Da ist kein Gras, da ist kein Stein,
darin meine Liebe nicht wär,
da ist kein Lüftlein noch Wässerlein,
darin sie nicht zög einher!
Da ist kein Tier vom Mücklein an
bis zu uns Menschen empor,
darin mein Herze nicht wohnen kann,
daran ich es nicht verlor!
Meine Liebe ist weit wie die Seele mein,
alle Dinge ruhen in ihr,
sie alle, alle, bin ich allein,
und nichts ist außer mir!
Christian Morgenstern
Liebe und Frühling
Ich muss hinaus, ich muss zu dir,
Ich muss es selbst dir sagen:
Du bist mein Frühling, du nur mir,
In diesen lichten Tagen.
Ich will die Rosen nicht mehr sehn,
Nicht mehr die grünen Matten,
Ich will nicht mehr zu Walde gehn,
Nach Duft und Klang und Schatten.
Ich will nicht mehr der Lüfte Zug,
Nicht mehr der Wellen Rauschen,
Ich will nicht mehr der Vögel Flug
Und ihrem Liede lauschen.
Ich will hinaus, ich will zu dir,
Ich will es selbst dir sagen:
Du bist mein Frühling, du nur mir,
In diesen lichten Tagen.
Heinrich Hoffmann von Fallersleben
Heinrich Hoffmann von Fallersleben







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